Winterbabys erblicken oft eher das Licht der Welt – Zeugungszeitpunkt spielt somit eine Rolle für die Gesundheit des Nachwuchses

| 9. Juli 2013 | 0 Kommentare

Winterbabys erblicken häufig eher das Licht der Welt - Zeugungszeitpunkt spielt eine Rolle bei der Gesundheit des Nachwuchses

Die meisten werdenden Eltern bemühen sich penibel auf die Geburt ihres Nachwuchses vor. Alles soll perfekt sein, wenn die Wehen endlich einsetzen. US-Forscher haben nun herausgefunden, dass auch der Zeugungszeitpunkt stets überlegt gewählt werden sollte, denn Winterbabys scheinen es stets eiliger zu haben, als Sommerbabys, wobei verfrühte Geburten auch einen negativen Einfluss auf die Gesundheit des Kindes haben kann.

Der Zeugungszeitpunkt des Nachwuchses entscheidet mit über die Gesundheit des Babys. Forscher aus den Vereinigten Staaten haben diese Aussage nun belegen können. Babys, die im Mai gezeugt werden, kommen häufig früher auf die Welt, so dass Gesundheitsrisiken nicht ausgeschlossen werden können. Experten vermuten, dass dies daran liegt, das Mütter gegen Ende der Schwangerschaft häufig unter Influenza-Infektionen leiden, denn gerade im Winter ist die Ansteckungsgefahr groß. Eine Grippe kann unter Umständen durchaus verfrühte Wehen auslösen.

Mehr, als 1,4 Millionen Daten von US-amerikanischen Kindern wurden bei dieser Studie ganz genau ausgewertet. Gesundheitsbehörden könnten dieses Ergebnisse nun zum Anlass nehmen, über eine Empfehlung für Grippe-Impfungen von Schwangeren nachzudenken.

Nur die Daten von Müttern mit mehreren Kindern wurden mit einbezogen

Bei dieser Studie wurden lediglich nur die Daten genutzt, wo Mütter gleich mehrere Kinder zur Welt brachten. So zeigte sich nicht nur, dass im Mai gezeugte Kinder um rund 10 Prozent eher zur Welt kommen, sondern auch, dass Babys die ab April das Licht der Welt erblicken allzu oft 8 bis 9 Gramm schwerer sind.

In der Vergangenheit gab es bereits zahlreiche Untersuchungen, die den Zeugungszeitpunkt mit dem späteren Wohlergehen des Kindes in Verbindung gebracht haben. Bei der neuen Studie kam allerdings auch heraus, dass der sozioökonomische Status der Mutter eine große Bedeutung haben kann. Frauen aus Minderheiten, weniger gebildete oder ärmere Mütter oder auch Unverheiratete gebären häufig vor dem errechneten Geburtstermin, so dass hier schlechtere Gesundheitsaussichten für den Nachwuchs vorliegen können.

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Foto oben: pixelio.de/Marco Genzel

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Kategorie: Gesundheit, News

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