Die Kosten für Hepatitis-Impfungen für Pflegekräfte sollte jeder Chef gerne übernehmen

| 11. Februar 2014 | 0 Kommentare

Die Kosten für Hepatitis-Impfungen für Pflegekräfte sollte jeder Chef gerne übernehmen

Wer einen Pflegeberuf ausübt, arbeitet unter Umständen gefährlich. Das Risiko sich mit Hepatitis A oder B anzustecken, ist groß, denn viele Beschäftigte im Gesundheitswesen kommen täglich mit Hepatitis-Patienten in Berührung. Aus diesem Grund, haben Hepatitis-Impfungen stets Priorität. Die Kosten für diese Schutzimpfungen übernimmt der Arbeitgeber eigentlich.

Kranken-, aber auch Altenpfleger stehen häufig in Kontakt mit Hepatitis-Patienten. Somit steigt die Gefahr für diese Berufsgruppesich selbst mit Hepatitis A oder B zu infizieren. Normalerweise zahlt hier der Chef die Kosten für diese wichtige Vorsichtsmaßnahme, denn die Pfleger setzen sich hier einem erhöhten Infektionsrisiko aus. Somit haben Beschäftigte in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Co einen Anspruch darauf, dass der Arbeitgeber diese Schutzimpfungen anbietet.

Nicht jeder Chef ist gewillt zu zahlen

Auch in anderen Berufsgruppen im Gesundheitswesen, aber auch für Rettungskräfte gilt dieses. Leider sehen dies aber noch lange nicht alle Arbeitgeber so. Vor allem in kleineren praxen und anderen Kleinunternehmen dieser Art, sind einige Chefs um keine Ausrede verlegen damit sie die Kosten für eine Hepatitis-Impfung nicht übernehmen müssen. Diese Arbeitgeber versuchen sich schlichtweg aus der Affäre zu ziehen und stehlen sich aus der Verantwortung gegenüber ihren Angestellten.

Benötigen Arbeitnehmer eine Schutzimpfung ist es ratsam, sich an die Fachkräfte für Arbeitssicherheit oder an den Betriebsarzt zu wenden. Vorab sollte natürlich der Chef zu diesem Thema befragt werden. Ist dieser nicht gewillt die Kosten zu tragen, können die oben genannten Experten schnell herausfinden, ob der Arbeitgeber in diesem konkreten Fall die Kosten für eine Impfung übernehmen muss.

Hepatitis kann auf verschiedenen Wegen in den menschlichen Körper gelangen

Gleich fünf unterschiedliche Hepatitis-Viren sind den Medizinern heute bekannt. Hepatitis A – E können jeweils auf unterschiedlichem Wege den menschlichen Körper krank machen. Hepatitis A kann unter anderem über Urin oder Kot zu Mund und Hand übertragen werden. Hepatits B hingegen überträgt sich überwiegend durch Schleimhaut-und Blutkontakte. Arzthelfer(innen), Altenpfleger(innen), Zahnarzthelfer(innen), Krankenschwestern und andere Beschäftigte im Gesundheitswesen sind diesen Risiken jeden tag aufs Neue ausgesetzt. Hepatitis-Impfungen können schützen. Die Kosten für die Schutzimpfungen sollte jeder Chef gerne übernehmen. (Quelle: focus.de(dpa) <img src=“http://vg07.met.vgwort.de/na/d2388f70c9cf43f78c45675f4a3074e9″ width=“1″ height=“1″ alt=““>

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