Krebsrisiko kann sich auch durch schlechte Ernährung erhöhen – Nicht nur Rauchen fördert Krebs

| 18. Januar 2014 | 0 Kommentare

Krebsrisiko kann sich auch durch schlechte Ernährung erhöhen - Nicht nur Rauchen fördert Krebs

Nicht nur das Rauchen fördert Krebs. Auch mit der Zunahme an Körpergewicht steigt die Gefahr an Krebs zu erkranken. Experten weisen immer öfter darauf hin, wie enorm wichtige eine gesunde und ausgewogene Ernährung auch bei der Vorsorge von Krebs sein kann. Der deutsche Nobelpreisträger Harald zur Hausen hingegen geht noch einen Schritt weiter und erforscht gerade ein ganz besonders riskantes Lebensmittel.

Nach wie vor gehört Rauchen zu den größten Risikofaktoren für Krebserkrankungen. Aber auch eine schlechte Ernährung und Übergewicht können die Gefahr an Krebs zu erkranken erhöhen. Immer mehr Hinweise zeigen, dass Übergewicht, Überernährung und Stoffwechselstörungen auch dafür verantworlich sind, dasss Zahl der Krebsfälle immer weiter ansteigt.

Der Zusammenhang bei Krebs im Magen-Darm-Bereich ist hier natürlich klar erkennbar. Aber auch bei Prostatakrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs und Brustkrebs scheinen diese Punkt eine Rolle zu spielen. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann somit nicht nur Übergewicht verhindern helfen, sondern ist auch in der Lage das Krebsrisko kleiner zu halten. Die Menschen sollten sich ballaststoffreich ernähren, viel Gemüse und Obst essen, anstatt ständig auf fettreiche und zuckerhaltige Nehrungsmittel zu setzen.

Noch wissen die Experten nicht genau, warum Essgewohnheiten die Entstehung von Tumoren beeinflussen können. Der übermäßige Genuss an Salz und Fleisch und der Mangel an Gemüse und Obst sind aber für mehr als 9 Prozent aller Krebsfälle verantwortlich. Fettleibigkeit und Übergewicht hingegen sind bei 5,5 Prozent aller Krebserkrankungen schuld.

Rinder-Viren verantwortlich für Krebs?

Nobelpreisträger Harald zur Hausen hingegen erforscht gleich ein ganz bestimmtes Lebensmittel. Er glaubt, es gäbe einen Zusammenhang zwischen rotem Fleisch , Infektionen und Darmkrebs. Durch den langfristigen Genuss von rotem Fleisch erhöht sich das Dick-Darmkrebs-Risiko um ca. 20 bis 30 Prozent. In vielen Ländern tritt gerade Darmkrebs enorm häufig auf, während dieser Krebs in anderen Regionen eher selten den Menschen befällt. In den Ländern, wo es seltener zu Dickdarmkrebs-Fälle kommt, essen die Menschen kaum europäisches-asiatisches Rindfleisch.

Zur Hausen glaubt, dass hier Rinder-Viren eine bedeutende Rolle spielen. Der Mensch nimmt diese auf, wenn das Fleisch roh oder nur schlecht durchgebraten ist. Unter Umständen sind die Viren dann noch aktiv und können so für Infektionen sorgen, die am Ende für den Krebs verantwortlich sind. Hierbei handelt es sich aber bisher noch um eine Vermutung.

Im Moment sucht zur Hausen im Rindfleischblut nach hilfreichen Hinweisen. Eine ganze Reihe Viren konnten so schon isoliert werden. Ob diese aber wirklich bei der Entstehung von Darmkrebs eine Rolle spielen, ist aber noch nicht geklärt. Keine Infektion, die zur einer Krebserkrankung führen kann, ensteht stets von ganz alleine. Nur wenn Schäden im Erbgut betroffener Zellen dazukommen, kann Krebs entstehen. (Quelle:spiegel.de/wbr/dpa)

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Kategorie: Gesundheit, News

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