Heuschnupfen-Symptome vernebeln die Sinne, genauso wie 0,5 Promille Alkohol im Blut

| 14. Juni 2014 | 0 Kommentare
Heuschnupfen-Symptome vernebeln die Sinne, genauso wie 0,5 Promille Alkohol im Blut

Heuschnupfen-Symptome vernebeln die Sinne, genauso wie 0,5 Promille Alkohol im Blut

 

Schon früh mussten sich viele Menschen in diesem Jahr mit laufenden Nasen, tränenden Augen und ständigem Niesen auseinandersetzen. Heuschnupfen belastet viele Allergiker. Was viele aber nicht wissen, Heuschnupfen-Symptome vernebeln außerdem die Sinne. Dies wirkt sich beim Autofahren genauso negativ aus, wie 0,5 Promille Alkohol im Blut. Diese neuen Erkenntnisse kamen jetzt bei einer aktuellen Studie heraus.

Die Nase läuft, die Augen jucken und tränen. Ständig muss der Betroffene niesen. Wer mit starken Heuschnupfen zu kämpfen hat, sollte sich nicht ohne sein Anti-Allergikum hinter das Steuer eines Fahrzeugs setzen. Die Allergiebeschwerden beeinflussen die Fahrtüchtigkeit genauso negativ, als wenn der Fahrer 0,5 Promille Alkohol im Blut hätte.

Eine aktuelle Studie aus den Niederlanden konnte dies jetzt belegen. Betroffene bekamen bei der Untersuchung von den Experten die jeweiligen Allergene verabreicht. Anschließend wurde ein Fahrtest durchgeführt. Die Probanden, die kein Medikament gegen die Heuschnupfen-Symptome erhielten, hatten es schwer die Spur der Fahrbahn zu halten.

Somit sind Heuschnupfen-Geplagte im Straßenverkehr einem größeren Risiko ausgesetzt, wenn sie nichts gegen ihre Allergie unternehmen. Zudem gefährden diese Fahrer natürlich auch andere Verkehrsteilnehmer. Tabletten, Augentropfen und Nasensprays können hier helfen die Heuschnupfen-Symptome in Schach zu halten.

Immuntherapie hilft dauerhaft

Die Pollenkonzentration in Fahrzeugen ist häufig sehr viel höher, als in der freien Natur. Ein Pollen-Filter kann somit im Auto sinnvoll sein. Wer hingegen dauerhaft auf seine Allergie verzichten möchte, sollte eine spezifische Immuntherapie in die Wege leiten.

Jucken, Mattheit, laufende Nase, tränende Augen und Schweißausbrüche sprechen häufig für Heuschnupfen. Gewissheit kann auch hier ein Allergietest bringen. Wer Heuschnupfen nicht behandelt, kann unter Umständen zu einem späteren Zeitpunkt an einem allergischen Asthma mit Atembeschwerden erkranken. Bei 40 % der Betroffenen tritt dies in den nächsten 10 bis 15 Jahren ein. (Quelle: web.de/Tom Nebe)

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Kategorie: Gesundheit, News

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