Marihuana kann menschlichen Sperma verändern – Kiffen schadet der Fruchtbarkeit

| 17. Juni 2014 | 0 Kommentare
Marihuana kann menschichen Sperma verändern - Kiffen schadet der Fruchtbarkeit

Marihuana kann menschlichen Sperma verändern – Kiffen schadet der Fruchtbarkeit

 

Ein zu hohes Körpergewicht, Alkohol, aber auch zu enge Unterhosen stehen schon lange unter Verdacht die Fruchtbarkeit von Männern negativ zu beeinflussen. Diese Faktoren sind aber nicht schuld an der Kinderlosigkeit. Dies konnte eine aktuelle Studie jetzt belegen. Anders sieht es beim Marihuana-Konsum aus, denn Kiffen kann menschliche Spermien verändern.

Sowohl die Form, als auch die Größe von menschlichen Spermien kann sich durch Kiffen verändern. Wissenschaftler haben jetzt untersucht, wie sich verschiedene Lebensstile auf die männlichen Keimzellen auswirken können. Rauchen, Alkohol, verschiedene Slips oder auch auch das Körpergewicht spielten hier aber kaum eine wichtige Rolle. Der Marihuana-Konsum hingegen hinterließ Spuren bei den kleinen Gesellen.

Aus insgesamt 14 Fortpflanzungskliniken suchten sich die Experten ingesamt 1970 Männer als Probanden aus. Weniger als 4 % der Spermien waren hier bei 318 Herren normal. Die Zellen besaßen entweder eine veränderte Form oder waren zu klein. 1652 Männer hingegen dienten hier als Kontrollgruppe.

Alle Beteiligten waren zudem mindestens Volljährigkeit und versuchten bereits seit mindestens einem Jahr erfolglos Nachwuchs zu zeugen. Keiner dieser Probanden wusste darüber Bescheid wie es um ihren Samen stand, alle Analyse-Ergebnisse waren unbekannt.

Zwei Risikofaktoren gefunden

Alle Testpersonen erhielten außerdem vorab einen Fargebogen. Unterschiedliche Eigenchaften, Verhaltensweisen, medizinische Vorgeschichten und auch der Dorgenkonsum wurden hier abgefragt.

Gleich zwei Risikofaktoren wurden von den Experten hier gefunden. Spermaproben, die von Juni bis August, abgegeben wurden, zeigten häufiger verschiedene Auffälligkeiten. Zudem hatten doppelt so viele Herren abnorme Spermien, die vorab Marihuana konsumiert hatten. Meist handelte es sich um Männer, die jünger waren als 30 Jahre.

Kiffen verträgt sich nicht mit der Familienplanung

Warum Marihuana den männlichen Samen verändern kann, ist noch nicht gänzlich geklärt. Fest steht, wer in absehbarer Zeit gesunden Nachwuchs zeugen möchte, sollte dem Kiffen besser entsagen.

Bisher ist es auch noch ein Rätsel, welchen Einfluss die Größe und Form der Spermien auf die Fruchtbarkeit besitzt. Während gesunde Spermien aber stets als gute Schwimmer gelten, haben verformte Spermien nachgewiesen Schwierigkeiten erfolgreich zur Eizelle im weiblichen Körper zu gelangen. Kiffen macht somit nicht nur das Hirn träge, sondern auch den männlichen Samen. (Quelle: web.de/Sophia Weimer)

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Kategorie: Gesundheit, News

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