Kinder von Migranten erkranken häufiger an Diabetes, als ihre deutschen Spielkameraden

| 28. Mai 2013 | 2 Kommentare

Kinder von Migranten erkranken häufiger an Diabetes, als ihre deutschen Spielkameraden

Die Zuckerkrankheit, Diabetes, ist anscheinend sehr ungleich verteilt, denn eine neue Studie fand heraus, dass Geschlecht und Herkunft hier eine sehr große Rolle spielen. Kinder von Migranten erkranken zudem viel häufiger an Diabetes, als ihre deutschen Spielkameraden.

Eigentlich kann Diabetes jeden treffen, wobei die Enstehung dieser Krankheit, aber immer noch die Experten vor ein Rätsel stellt, denn nicht immer ist es gleich Bewegungsmangel und Übergewicht, was hier zu dieser Erkrankung führt. Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, dass die Stoffwechselerkrankung, Diabetes, aber sehr ungleich verteilt ist, denn besonders Kinder und Teenager von Migranten erkranken sehr häufig an Diabetes-Typ-2.

Für diese Studie wurden die Daten von mehr, als 100 jungen Typ-2-Diabetes-Patienten ausgewertet, denn gerade bei jungen Menschen ist es doch enorm wichtig die Behandlung und auch die Diagnose dieser Erkrankung zu verbessern. Erkranken bereits Kinder an Diabetes, haben diese eine besonders hohes Risiko an diversen Spätkomplikationen zu leiden. Wird die Zuckerkrankheit hingegen schnell erkannt und behandelt, können diese Komplikationen verhindert werden.

Die Studie zeigte außerdem, dass Kinder und Jugendliche aus Migrantenfamilien wesentlich häufiger mit dieser Krankheit zu kämpfen haben, allzu oft handelt es sich hierbei, um Diabetes-Typ-2. Die meisten erkrankten Kids stammen zudem aus der Türkei, aus Russland und aus den osteuropäischen Ländern.

Ursachen sind bisher noch ein Rätsel

Warum Kinder von Migranten häufiger an Diabetes leiden, ist bisher noch unklar. So kann dies mit den unterschiedlichen Lebensstil in Zusammenhang stehen, wobei vermutlich auch die Genetik eine wichtige Rolle spielt. Außerdem kommen diverse Initiativen, wie Sport-oder Ernährungsprogramme, oft nicht bei Familien mit Migrationshintergrund oder geringen, finanziellen Mitteln an. Alle diese Punkte könnten ein Grund dafür sein, warum Kinder aus Migrationsfamilien häufiger an Diabetes erkranken, woebi natürlich auch eine zielführende Behandlich hier stets wichtig ist.

So müssen Patienten mit Diabetes-Typ-1 häufig lebenslang Insulin spritzen, während Patienten mit Typ-2 oft lange mit Tabletten und einem geänderten Lebensstil klarkommen. Diabetes ist nun einmal nicht gleich Diabetes. Während bei Typ-1-Diabetes die körpereigenen Antikörper die Insulin-produzierenden Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört, kann Typ-2-Diabetes mit mehr Bewegung und einer gesunden Ernährung verhindert werden.

Zudem finden sich auch Unterschiede im Geschlecht, denn Mädchen erkranken zwar häufiger an Diabetes, Jungen hingegen haben aber öfter an dem sogenannten metabolischen Syndrom zu leiden. Damit Diabetes besser behandelt werden und eventuell auch verhindert werden kann, müssen wohl einige Aspekte berücksichtigt werden. Noch immer versuchen Experten diese Krankheit zu entschlüsseln, um so effektiver gegen Diabetes vorgehen zu können.

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Foto oben: pixelio.de/Dieter Schütz

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Kategorie: Gesundheit, News

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Kommentare (2)

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  1. Besserwisser sagt:

    Liebe Frau Sander, Sie verfassen interessante Artikel. Ein wenig sollten Sie jedoch noch an Ihrer Kommasetzung arbeiten. Es macht sich ja doch nicht so gut, wenn man öffentlich publiziert und so auffallend viele Fehler bei der Interpunktion macht… („Kinder von Migranten erkranken häufiger an Diabetes (,) als ihre deutschen Spielkameraden“; Auch in ihrem Exposé „Über den Autor“ sind 4 Kommafehler enthalten.) Nichts für ungut! Ansonsten weiter so!

  2. Rob Bolla sagt:

    bei typ 2 produziert der pankreas noch insulin. aber es ist zuviel GLUCOSE im blut. weniger fressen würd ich empfehlen!

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