Infrarot oder doch lieber eine gewöhnliche Heizung?

| 1. September 2013 | 0 Kommentare

Wollen Sie Ihr Haus sanieren oder sind sie erst dabei, Ihre Vier Wände zu beziehen. Dann stehen Sie oft vor der Wahl, wie Sie Ihr Haus beheizen wollen. Neben der klassischen Heizung wird auch immer die Infrarotheizung aus lohnende Alternative eingebracht. Hier soll einmal ein direkter Vergleich zwischen konventionellen Heizung und einer Infrarotheizung gezogen werden.

Infrarot oder doch lieber eine gewöhnliche Heizung?

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Die bekannte Heizung
Sie braucht in der Regel sehr viel Platz, kann sogar ganze Wände in Anspruch nehmen. Und die wenigsten Modelle sehen ästhetisch schön aus. Außerdem besteht die Gefahr, dass sie im Laufe der Zeit durchrosten, denn viele verwenden Wasser oder ein anderes flüssiges Heizmittel.
Dafür sind ihre Leistungen schon seit langem bekannt. Ob betrieben mit Öl, Gas oder Warmwasser, konventionelle Heizungen nutzen erwiesenermaßen nur einen Teil der zur Verfügung stehenden Energie wirklich aus. Der Wirkungsgrad schwankt je nach Modell zwischen 65 und 80%.
Die Heizungen übertragen ihre Wärme direkt an die Umgebungsluft, was für ein angenehmes Raumklima sorgt, die Luft aber auch austrocknet. Darunter leiden im Winter besonders Menschen mit empfindlicher Haut oder Asthmatiker.
Für die Nacht muss meist auf einen Nachtspeicher zurückgegriffen werden. In besonders kalten Nächten, kann sich der schnell erschöpfen. Das Endergebnis ist ein kühles Zimmer.

Die Infrarotheizung
Infrarotheizungen geben ihre Wärme nicht direkt an die Luft ab, sondern an die Körper in ihrer Umgebung. Diese nehmen die Energie dann auf und strahlen sie in Form von Wärme an die Umgebung ab. Daher kann es länger dauern, bis ein Raum angenehme Temperatur hat.
Da nicht die Raumluft erhitzt wird, kann sie nicht so schnell austrocknen. Das stellt eine große Erleichterung für Menschen, aber auch Pflanzen dar.
Infrarotheizungen sind meist kleiner als gängige Heizungen und können daher auch gut versteckt werden. Ihre Gestaltung wirkt für viele Menschen noch befremdlich. Nicht wenige empfinden sie als nicht-schön.
Die Heizwärme kann sehr gezielt ausgerichtet werden. Sollen bestimmte Bereiche weniger stark bestrahlt werden, kann die Heizung entsprechend gerichtet werden.
Negativ wird bei der Infrarotheizung betrachtet, dass sie Wärme aus Strom erzeugt. Auch wenn der Wirkungsgrad an sich fast 95% Prozent beträgt, so braucht es doch viel Strom, um einen großen Raum zu heizen. Dafür sind die Anschaffungskosten geringer.

Fazit und Abschluss
Ob Infrarot oder konventionell. Jeder Heizungstyp hat seine Vor- und Nachteile. Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Ihre Entscheidung sollte daher eher von den persönlichen Vorlieben, dem Heizverhalten, möglichen belasteten Personen und dem eigenen Umweltbewusstsein abhängig gemacht werden.

Kategorie: Ambiente, Ratgeber, Sparen, wohlfühlen

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Über mich: Ich bin der Gründer von JournalExpert.de. Ich komme aus dem Großraum Frankfurt am Main. Beim Schreiben inspirieren mich hauptsächlich skurrile und nützliche Themen. Mich bewegt und prägt die Internet & Technik Branche.

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