Soziale-Netzwerke wie Facebook und Co. verstärken den Liebeskummer

| 13. Mai 2013 | 0 Kommentare

Soziale-Netzwerke wie Facebook und Co. verstärken den Liebeskummer

Jeder kann es sehen das Foto vom letzten gemeinsamen Urlaub mit dem Partner. Obwohl der Urlaub schon seit Tagen und Wochen vorbei ist und darauf eine schmerzhafte Trennung folgte. Auf der Facebook Pinnwand oder im öffentlichen Foto-Album fühlt man sich bloßgestellt.

Warum ist es einfacher Fotos zu zerreißen?

Digitale Fotos und weitere Nachrichten wie E-Mails und Chat Einträge könne so leicht gelöscht werden, oft reicht ein Klick aus, aber warum ist es nur so schwer?

Laut einer Studie der Santa Cruz University in Kalifornien wurde Wissenschaftlich bewiesen, dass der digitale Besitz der Versuchspersonen weit über dem Physischen steht. Wobei das auch stark vom alter abhängt. Die Versuchspersonen legten alle sehr viel Wert auf Ihren digitalen Besitz. Diesen digitalen Besitz gibt es in sehr vielen unterschiedlichen Formaten. Text, Ton-, Bild – und Audiovisuell und diese Daten sind verteilt auf einer Vielzahl von Geräten und Systemen. Wie Sozialen-Netzwerken, Cloud-PCs, Internet-Blogs, E-Mails auf externen Servern, Tablets und Smartphones. In der Studien kam heraus, dass die Ansammlung von Fotos mit 40% überwiegen. Dann kommen die Kontakte mit 20 %, gleich danach kommen die Musiksammlungen eines Jeden.

Das alle Führt zu dem Ergebnis das Wesentliche Teile der Beziehung online Stattgefunden haben und auch noch online Existieren. Viele Fotos und Videos verbinden die Partner mit einem emotionalen Kontext. Ein gemeinsamer schöner Abend wird oft an Musik geknüpft („unser Lied“). Das alles sind intensive  Gefühle über den Ex-Partner. Und das wiederum führ dazu, warum es so schwer ist die digitalen Besitztümer zu löschen, obwohl es nur einen Klick entfernt ist.

24 Personen zwischen 19 und 34 Jahren haben an der Studie teilgenommen (hier zum nachlesen)

Was tun bis der Trennungsschmerz überwunden ist?

Der Forschungsleitende Psychologie-Professor Steve Whittaker sagte, „Viele Leute sammeln Unmengen von digitalen Besitztümern.“  Whittaker schlug vor das dem Kummer ein schnelles Ende gesetzt werden muss. Das heißt mit Hilfe von Software Lösungen alle eigenen Texte und Fotos aus dem Internet zunehmen.  Ein Biometrische Gesichtserkennung könnte dabei behilflich sein. So eine Software soll, die eigenen Persönlichen Daten an einem Privaten Ort abspeichern. Wie z.B. auf einem USB Sticks von CEC Promotions.  Frei Nach dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn“. Bis der Trennungsschmerz überwunden ist.

Soziale-Netzwerke wie Facebook und Co. verstärken den Liebeskummer

Quelle: u.a. sueddeutsche.de/Regina Brand

Foto oben: © javier brosch – Fotolia.com
Foto unten: © Kitty – Fotolia.com

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Kategorie: News, Psychologie, Wissen & Technik

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