Mord in Flensburg nach 43 Jahren aufgeklärt

| 5. Januar 2013 | 0 Kommentare

623671_web_R_by_H.D.Volz_pixelio.deAngestellte der Eisenbahn fanden in einem abseits gelegenen Waldstück in Flensburg einen leblosen Frauenkörper, der vom Mörder mit Kartons abgedeckt wurde. Die junge Frau wies massive Verletzungen auf und starb durch strangulieren. Das war 1970. Trotz intensiver Ermittlungen und umfassenden DNA-Proben gab es zwar Spuren, aber keinen Täter. Bis heute.

Durch neue DNA-Testmethoden konnte die Polizei nach fast 43 Jahren den Mord an der damals 20-jährigen aufklären. Der Täter ist ein ehemaliger Bundeswehrsoldat, der bereits wenige Tage nach der Tat verdächtigt wurde, aber durch fehlende Beweise nie festgenommen werden konnte. Der Mann hatte die junge Frau gegen 22:30 Uhr kurz vor ihrem Elternhaus überfallen und hat sie dann in einem Waldstück nähe der Eisenbahngleisen stranguliert. Um den Leichnam zu verstecken, verdeckte er die Tote mit Kartons, die er am Tatort fand. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um einen Raubmord, da die Handtasche der jungen Frau fehlte und somit womöglich auch ihre Wertsachen.

Der damals 20-jährige kann allerdings nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden. Er starb im vergangenen Jahr eines natürlichen Todes.

Bildquelle: H.D. Volz/pixelio.de

 

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Kategorie: News

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