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Europa: Arbeitslosenzahlen auf Rekordniveau

Spaniens steigende Arbeitslosenzahl nimmt vor allem für die bereits angeschlagene Wirtschaft kritische Züge an. Etwa 6,2 Millionen Menschen hatten im ersten Quartal 2013 in Spanien keinen Job. Das sind 27,2 Prozent der spanischen Bevölkerung. Im Vergleich dazu waren es Ende des vergangenen Jahres noch 26 Prozent, die ohne Arbeit waren. Für Spanien sind das traurige Rekordwerte, die auch die Konjunktur schwächen. Aber nicht nur Spanien hat mit steigenden Arbeitslosenzahlen zu kämpfen.

Im Euroraum sind insgesamt etwa 19 Millionen Menschen arbeitslos. Das sind rund 12 Prozent, wie das europäische Statistikamt Eurostat erfasste. Die Meisten ohne Job gibt es in Griechenland und Spanien. Doch in allen europäischen Mitgliedstaaten trifft es vor allem junge Leute besonders hart. Im Januar 2013 waren 23,6 Prozent der Jugendlichen ohne Arbeit.

An Besserung glauben viele Experten nicht. Auch Arbeits- und Sozialminister in Brüssel, Laszlo Andor, ist der Ansicht, dass die soziale Krise in Europa sich verschlimmert. Sogar die Uno glaubt, dass die Rezession  die sich derzeit durch Europa schleicht, das Risiko von Unruhen erhöhen könnte. Besonders sei laut Aussagen der Uno das Risiko in Zypern, Griechenland und Italien besonders hoch. In Deutschland hingegen müsste man mit solchen Ausmaßen weniger rechnen. Das mag auch daran liegen, dass Deutschland mit 5,4 Prozent Arbeitslosenzahlen zu den EU-Mitgliedstaaten gehört, die in der Eurozone bisher Stabilität beweisen.

Bildquelle: Gerd Altmann/pixelio.de

Kategorie: News
Kerstin Streit:
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