Zwangsabgabe – auch die Deutschen fürchten sich davor

| 23. März 2013 | 0 Kommentare

619702_web_R_K_B_by_Lupo_pixelio.deIn diesen Tagen schaut die Welt auf Zypern – vor allem die Briten und Russen. Denn sie haben Millionen in den zyprischen Banken geparkt und die könnten sich mit der Zwangsabgabe deutlich verringern. Zwar hat das zyprische Parlament nur einen sogenannten Solidaritätsfonds beschlossen, um den angekratzten Haushalt zu sanieren und somit die EU zu besänftigen, doch die unter Protesten stehende Zwangsabgabe ist noch lange nicht vom Tisch. Im Gegenteil. Anstelle der bisherigen 15 beziehungsweise 7 Prozent, stehen derzeit für Einlagen ab 100.000 Euro sogar 25 Prozent zur Debatte.

Deutsche bangen um ihre Spareinlagen

Auch die Deutschen haben durch das Debakel in Zypern nun Angst um ihre Ersparnisse. Laut ARD Politbarometer, an der 1.008 Bürger teilnahmen, hat jeder zweite Deutsche Angst, dass mit seinen Spareinlagen das Gleiche passieren könnte, wie es derzeit in Zypern debattiert wird. Aber gleichzeitig glauben 39 Prozent der Befragten, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel die Schuldenkrise gekonnt meistern wird und sogar 59 Prozent sind der Ansicht, dass die Bundeskanzlerin in der Schuldenkrise richtig und entschlossen gehandelt hat. Ganz anderer Meinung ist SPD-Parteivorsitzender Sigmar Gabriel, der Angela Merkel jüngst vorwarf, dass das „Zypern Desaster ihre Handschrift trägt“. Doch da scheint Gabriel diesmal nicht sehr bürgernah zu denken, zumindest nach Ansicht des Politbarometers. Dort glauben nämlich nur 16 Prozent, dass die SPD die richtige Partei ist, um die Schuldenkrise in den Griff zu bekommen.

Bildquelle: Lupo/pixelio.de

 

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Kategorie: Deutschland, News

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