Zusatzstoffe können für Allergien verantwortlich sein – Pseudoallergien auf der Spur

| 27. Februar 2014 | 0 Kommentare

Zusatzstoffe können für Allergien verantwortlich sein - Pseudoallergien auf der Spur

Kann ein Mediziner den Grund für eine Allergie nicht finden, kann die Suche nach dem Auslöser richtig schwierig werden. Hinter den gesundheitlichen Beschwerden können auch Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker stecken. Sogenannte Pseudoallergien sind nur schwer festzustellen.

Der Hals schwillt an, die Nase läuft und die Haut beginnt unerträglich zu jucken. Die Vermutung, dass hier eine Allergie hinter den Beschwerden steckt, ist naheliegend. Was aber, wenn der Mediziner trotzdem keinerlei Hinweise auf eine allergische Reaktion finden kann? Unter Umständen handelt es sich hierbei um sogenannte Pseudoallergien. Die Symptome sind identisch mit echten Allergien und doch haben die gesundheitlichen Probleme ganz andere Ursachen. Die Suche danach ist häufig schwierig und langwierig.

Der Name Pseudoallergien bedeutet nicht, dass der Patient sich seine allergischen Symptome nur einbildet. Diese sind durchaus real und so leiden die Betroffenen stark und haben mit echten Reaktionen zu kämpfen. Bei Pseudoallergien ist aber das Abwehrsystem nicht beteiligt, wie bei einer echten Allergie. Dennoch ähneln sich die Beschwerden ungemein bis ins kleinste Detail, so dass auch Mediziner Pseudoallergien häufig nicht sofort erkennen.

Kommt ein Patient mit solchen Symptomen in eine Praxis, wird somit erst einmal ein Allergietest gemacht. Häufig findet sich so der Auslöser für die belastenden Symptome ganz schnell. Zeigt der Allergietest hingegen keinen Befund, gerät auch der Mediziner erst einmal ins Grübeln.

Erster Schritt Eliminationsdiät

Es ist nicht einfach eine Pseudoallergie zu erkennen und zu bestätigen. Die meisten Ärzte hinterfragen hier erst einmal ganz genau die Nahrungsaufnahme ihrer Patienten. Anschließend kann der Arzt versuchen einzugrenzen auf welche Zusatzstoffe der Patient eventuell allergisch reagiert. Es folgt die sogenannte Eliminationsdiät. Das heißt, Betroffene müssen einige Wochen auf alle Inhaltsstoffe verzichten, die unter Umständen eine Pseudoallergie hervorrufen können. Fertiggerichte, Süßigkeiten und zig Obstsorten sind erst einmal vom Speiseplan verbannt.

Bessern sich die Symptome durch diese Diät, ist dies der erste Schritt in die richtige Richtung. Jetzt gilt es herauszufinden, welche Zusatzstoffe für die Beschwerden tatsächlich verantwortlich sind. Entweder werden jetzt bestimmte Inhaltsstoffe nach und nach wieder in die Diät eingebaut oder aber Betroffene nehmen einzelne Zusatzstoffe in Tablettenform zu sich.

Ziel ist es die Auslöser einzugrenzen

In jedem Fall ist es das Ziel, die Auslöser so eng wie nur eben möglich einzugrenzen. Ist dieser gefunden, sollten Patienten eine Diätberatung in Anspruch nehmen. So lernen Betroffene , welche Lebensmittel sie trotz Pseudoallergie gefahrlos essen dürfen.

Es gibt nur wenige Menschen, die moderne Zusatzstoffe in Lebensmitteln nicht vertragen können. Viele Betroffene sind hier auch gerne übervorsichtig. Schon kleinere Beschwerden lassen diese Patienten eine Unverträglichkeit wittern. Dabei gibt es Zusatzstoffe, die sogar ungemein nützlich sind. Ohne Konservierungsstoffe würden viele Lebensmittel viel schneller verderben und könnten bei einem Verzehr sogar ernstzunehmende Erkrankungen hervorrufen. Wer hier weder allergisch reagiert, noch eine nachgewiesene Unverträglichkeit besitzt, muss sich also keinerlei Sorgen um seine Gesundheit machen. (Quelle: welt.de/dpa) <img src=“http://vg07.met.vgwort.de/na/881a8d0c6e44407d9007b993e999fda5″ width=“1″ height=“1″ alt=““>

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Kategorie: Gesundheit, News

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