Zahlungsdesaster der USA: Zwangsurlaub von 800.000 Staatsangestellten

| 1. Oktober 2013 | 0 Kommentare

Zahlungsdesaster der USA: Zwangsurlaub von 800.000 AngestelltenDie USA ist pleite. Eigentlich nichts neues – doch dieses Mal kann die Regierung nicht einmal den Lohn von etwa 800.000 Staatsangestellten begleichen. Deshalb sind heute Museen, Ämter und Behörden geschlossen. Selbst im Weißen Haus wurden viele Mitarbeiter in unbezahlten Zwangsurlaub geschickt. Die Börse aber reagiert ungewöhnlich gelassen auf das Zahlungsdesaster der USA.

In wenigen Tagen haben die Vereinigten Staaten die Schuldenobergrenze von 16,7 Billionen US-Dollar erreicht. Dann ist die USA zahlungsunfähig. Einen erneuten Kredit, um die Pleite abzuwenden, wird es nach bisherigen Angaben nicht geben. Auch eine Einigung zwischen Republikaner und Demokraten, wie es bei den letzten Malen geschehen ist, rückt derzeit in weiter Ferne.

Die Folge: unbezahlter Zwangsurlaub für rund 800.000 Staatsangestellte. Denn die US-Regierung kann den Lohn nicht mehr begleichen. Dabei ist die US-Regierung der größte Arbeitgeber des Landes und besitzt etwa 3,4 Millionen Mitarbeiter. Rund 800.000 von ihnen sind abdingbar und müssen seit heute hoffen, dass es nicht zu einer Staatspleite der USA kommt. Zuletzt kam es unter der Regierung von Präsident Bill Clinton zu einem Stillstand von 21 Tagen. Und auch dieses Mal sind unter anderem Behörden, Museen und andere öffentliche Gebäude geschlossen. Wie lange allerdings, ist bisher nicht bekannt.

Ruhig hingegen bleiben weltweit die Börsen. In Europa und in Asien gab es nach dem amerikanischen Showdown nur leichte Verluste, die sich aber wieder auffingen. Doch Experten glauben, dass die Anspannung mit jedem Tag des amerikanischen Stillstandes wachsen wird.

Bildquelle: Oliver Brunner/pixelio.de

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Kategorie: News, Welt

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