Wohlfühlen: Sauna in den eigenen vier Wänden

| 16. September 2013 | 0 Kommentare

Gehen Sie regelmäßig in die Sauna? Besitzen Sie ein Haus? Haben Sie vielleicht schon einmal darüber nachgedacht, sich selbst eine Sauna anzuschaffen? Das ist sehr viel einfacher, als Sie es sich vielleicht vorstellen. Und Sie würden sowohl Ihrer Gesundheit als auch ihrem Wohlleben einen Gefallen tun.

© Goran Bogicevic - Fotolia.com

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Kauf oder Einbau
Sollten Sie sich für eine Saune entscheiden, ist das eine der grundlegenden Wahlmöglichkeiten, die sie haben. Einfache Saunakabinen können Sie kaufen und sich direkt in einen Raum mit genügend Platz stellen. Wollen Sie mehreren Personen den Zugang zu Ihrer Sauna ermöglichen und haben Sie einen freien Raum, der groß genug ist, können Sie sich die Sauna auch einbauen lassen. Das wäre zwar etwas teurer, würde aber durch den größeren Nutzen und die spätere leichtere Reinigung wieder wett gemacht werden.

Welcher Typ soll es sein?
Heute gibt es drei grundlegende Typen von Saunen, die sie sowohl als Einbau- als auch als Saunakabine kaufen können.
1. Die Kohlesauna: Sie ist der bekannteste und älteste Typ. Mit heißen Aufgüssen wird hier die Luftfeuchtigkeit konstant gehalten. Diese Sauna kommt ohne großen technischen Aufwand aus. Das macht sie zur preiswertesten Alternative. Aber nicht jede Person darf diese Sauna benutzen. Schwangere oder Menschen mit schwachem Herzen sollten ihr fern bleiben.
2. Die Dampfsauna: Sie ist technisch höher wertig. Sowohl die Temperatur als auch die Luftfeuchtigkeit lassen sich manuell einstellen. Daher braucht sie einen zusätzlichen Stromanschluss. Dadurch wird nicht nur der Preis, sondern auch die Anschlussarbeit größer. Dampfsaunen sind bei Asthma oder Lungenerkrankungen sehr gut. Auch hier gilt aber, dass Menschen mit schwachem Kreislauf der Sauna fern bleiben sollten.
3. Die Infrarotkabine: Eigentliche ist sie keine richtige Sauna, da hier keine Luftfeuchtigkeit eingesetzt wird. Der Vollständigkeit halber soll sie aber genannt werden. Bei diesem Typ wird die Hitze mittels UV-Strahler direkt im Körper erzeugt. Es gibt keinen Wärmeverlust an die Umgebung. Das macht diese Sauna nicht nur sehr sparsam, sondern auch sehr verträglich. In der trockenen Wärme können alle Menschen das Gefühl des Saunierens genießen.

Was ist noch zu beachten?

  • Möchten Sie eine Kohlesauna betreiben, dann brauchen Sie auch, das passende Saunazubehör: Aufguss, Eimer, Steine, Fußwannen, Sanduhr oder Digitalanzeiger.
  • Zur Reinigung müssen Sie die Saune zuerst mehrere Stunden auskühlen lassen, am besten über Nacht. Wichtig ist, dass sie auch regelmäßig mit desinfizierenden Mitteln reinigen. Das feuchtwarme Klima bietet idealen Nährboden für Keime.
  • Zur Pflege des Holzes sollten sie es, je nach Benutzung – einmal im Jahr mit Holzschutz bestreichen.
  • Saunieren Sie niemals länger als 30 Minuten ohne Pause, außer sie sind das bereits gewöhnt.
  • Infrarotkabinen müssen Sie weniger intensiv gepflegt werden. Hier genügt es, die Abdeckungen zu reinigen.
  • Das Holz für feuchtheiße Saunen sollte immer von nordischen Nadelbäumen stammen. Dieses Holz harzt weniger und ist sehr belastbar.

Kategorie: Bauen, Ratgeber, Regional, wohlfühlen

Über den Autor ()

Über mich: Ich bin der Gründer von JournalExpert.de. Ich komme aus dem Großraum Frankfurt am Main. Beim Schreiben inspirieren mich hauptsächlich skurrile und nützliche Themen. Mich bewegt und prägt die Internet & Technik Branche.

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