Wasserstoff-Atemtest beweist es: Bei Verdacht auf Laktose-Intoleranz gilt es immer einen Arzt aufzusuchen

| 5. März 2014 | 0 Kommentare

Wasserstoff-Atemtest beweist es: Bei Verdacht auf Laktose-Intoleranz gilt es immer einen Arzt aufzusuchen

Nach dem Genuss von Milchprodukten kommt es zu Durchfall, Blähungen und schmerzhaften Magenkrämpfen? Dies könnten Anzeichen für eine Laktose-Intoleranz sein. Betroffene sollten hier aber nicht einfach in Eigenregie handeln, sondern sich diesen Verdacht erst einmal von einem Mediziner bestätigen lassen.

Wer dem Essen unter Blähungen, Durchfall und Bauchschmerzen leidet und somit den Verdacht hegt unter einer Laktose-Intoleranz zu leiden, der sollte sich in die fachkundigen Hände eines Arztes begeben. Hier einfach in Eigenregie auf diverse Medikamente zu setzen oder gänzlich auf alle Milchprodukte verzichten, ist hier nicht der richtige Weg.

Laktase-Tabletten, die nach Einnahme, dass Spalten von Milchzucker übernehmen, sind zwar nicht gesundheitsschädlich, aber dennoch nur für Patienten gedacht bei denen eine Laktose-Intoleranz bereits von einem Mediziner diagnostiziert wurde. Es ist außerdem nicht empfehlenswert einfach in Zukunft auf alle Milchprodukte zu verzichten, denn so verliert der menschliche Körper einen wichtigen Kalziumlieferanten.

Wasserstoff-Atemtest bringt Gewissheit

Leidet ein Mensch an einer Laktose-Intoleranz wird der Milchzucker im Darm nicht mehr richtig gespalten. Dies kommt daher, dass das Enzym Laktose entweder gänzlich fehllt oder nur in geringem Maße im Körper vertreten ist. So wird die Laktose stattdessen von Bakterien gespalten. Dies kann zu Durchfall, Blähungen, Bauchschmerzen Und Magenkrämpfen führen.

Mediziner können mit einem Wasserstoff-Atemtest prüfen, ob ein Patient tatsächlich laktoseintolerant ist. Milchzucker wird hier in Wasser aufgelöst und dem Patienten verabreicht. Ist der im Atem gemessene Anteil an Wasserstoff dann hoch, deutet dies auf eine Laktose-Intoleranz hin. Nicht jeder Patient muss dann gleich auf alle Milchprodukte samt Milch verzichten. Die meisten Betroffenen können dennoch Schnittkäse-und Hartkäsesorten essen. Lang gereifte Käsesorten besitzen stets nur noch wenig Lakotse, denn während des Reifeprozesses wandelt sich hier der Milchzucker in Milchsäure um. (Quelle: welt.de/dpa/sow)

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Kategorie: Gesundheit, News

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