Wahlkampf in Venezuela beginnt

| 3. April 2013 | 0 Kommentare

235646_web_R_K_B_by_HAUK MEDIEN ARCHIV _ Alexander Hauk _ www.alexander-hauk.de_pixelio.deAm 14. April wird Venezuela einen neuen Staatschef wählen. Schon jetzt liegt Interimspräsident Nicolas Madura in der Wählergunst weit vorn. Doch Madura verlässt sich nicht nur auf die Unterstützung des Volkes, sondern auch auf höhere Mächte. So soll ihm ein kleines Vöglein in einer Kapelle zu geflogen sein, das ihm zuzwitscherte und ihn die Anwesenheit von Chavez spüren ließ. Ob man der spirituellen Begegnung nun Glauben schenken mag oder nicht – Fakt ist aber allein aufgrund der Tatsache, dass Chavez ihn als Nachfolger bestimmte, hat Madura gute Chancen, die Wahl zu gewinnen. Auch außenpolitisch drückt man ihn die Daumen. Vor allem Weißrussland, das seit dem Amtseintritt von Chavez im Jahr 1998 wirtschaftliche Beziehungen zu Venezuela pflegt, wünscht sich Madura als zukünftigen Staatschef.

Eines der Versprechen die Madura bei einem Wahlsieg gab, ist die Untersuchung an Chavez Tod. Denn die Spekulationen über die „Einimpfung“ der Krebserkrankung des verstorbenen Staatspräsidenten brodeln weiterhin. Laut Madura gäbe es einige Mitglieder der venezolanischen Regierung, die fest daran glaubt, dass die Erkrankung Chavez von Staatsfeinden ausgelöst wurde. Deshalb will Madura bei einem Wahlsieg nationale und internationale Wissenschaftler an den Fall setzen, um in einer umfassenden Untersuchung zu klären, ob Chavez Tod wirklich die Machenschaft von Feinden ist.

Bildquelle:  www.alexander-hauk.de_pixelio.de

 

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Kategorie: News, Welt

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