Violette Tomaten und rosa Ananas: Wie soll Gentechnik unsere Gesundheit fördern?

| 4. April 2015 | 0 Kommentare
Violette Tomaten und rosa Ananas: Wie soll Gentechnik unsere Gesundheit fördern?

Violette Tomaten und rosa Ananas: Wie soll Gentechnik unsere Gesundheit fördern?

Hersteller in den Vereinigten Staaten versuchen jetzt Verbaucher von gentechnisch, veränderten Obst und Gemüse zu überzeugen. In Zukunft sollen violette Tomaten vor einem Herzinfarkt bewahren und rosa Ananas dem Krebs den Kampf ansagen.

Anscheinend wird die Zukunft recht bunt und farbenfroh, wenn es nach den Wissenschaftlern aus den Vereinigten Staaten geht. Rosa Ananas und violette Tomaten sollen alsbald den Teller der US-Bürger zieren und dass nicht nur, weil es einfach hübscher aussieht. Diverse Nahrungsmittel sollen in Zukunft Krebs bekämpfen und außerdem vor diversen Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen können.

Es könnte durchaus möglich sein, dass zuständige Behörden alsbald den Verkauf von gentechnisch, veränderten Lebensmitteln erlauben. Erst vor kurzem wurden Äpfel zugelassen, deren Schnittstellen sich nicht mehr braun verfärben. Auch Kartoffeln, die druck-unempfindlicher gemacht wurden, sind bereits im Handel erhältlich.

Verbraucher stehen dem Genfood skeptisch gegenüber

Die Hersteller von Genfood hoffen jetzt, dass die Verbraucher sich nicht allzu sehr gegen die Neuheiten beim Obst und Gemüse sträuben. Schließlich bringen gentechnisch, veränderte Nahrungsmittel gesundheitliche Vorteile mit. Kritiker sehen dies allerdings ganz anders und verlangen verschärfte Regelungen und Kennzeichnungspflicht bei Genfood.

Inhaltsstoffe gegen Krebs

Del Monte, ein Lebensmittelkonzern, hat jetzt eine rosafarbene Ananas entwickelt. Diese enthält Lycopin und zählt damit zu den Antioxidantien. Der Stoff spielt bekanntlich bei der Vorbeugung von Krebs eine eventuelle, entscheidende Rolle. Der Import dieser farbenfrohen Ananas wurde in den Vereinigten Staaten bereits genehmigt, denn die Züchtung findet außerhalb der USA statt.

Ein britisches Unternehmen hingegen will in den USA den Anbau samt Verkauf von violetten Tomaten genehmigen lassen. Diese Früchte enthalten Anthocyane, sogeannte Bioflavonoide, die die Gefahr an Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken, mindern sollen.

Genfood gibt es bereits im Handel

Es finden sich schon einige gentechnisch, veränderte Produkte in den USA im Handel. Nicht nur für den Menschen können US-Bürger inzwischen Genfood kaufen. Auch verändertes Tierfutter ist bereits erhältlich. Zwei Drittel aller US-amerikanischen Bürger wünschen sich aber dennoch eine entsprechende Kennzeichnung bei GMO-Produkten. Nach Ansicht der Hersteller, bringt Genfood aber nur Vorteile für den Verbraucher. Schließlich werden Obst-und Gemüsesorten so nicht nur länger haltbar, sondern schützen auch noch vor lebensbedrohlichen Krankheiten. (Quelle: Nordwest-Zeitung)

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Kategorie: Gesundheit, News

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