Verbraucherzentrale NRW will gegen Drosselungspläne der deutschen Telekom klagen

| 8. Juli 2013 | 0 Kommentare

Verbraucherzentrale NRW will gegen Drosselungspläne der deutschen Telekom klagenDie Internet-Drosslungspläne der deutschen Telekom stößt auf heftige Kritik, sodass sich nun auch die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen einschaltet. Sie will die Pläne des Unternehmens gerichtlich vereiteln. Eine offizielle Stellungsnahme der deutschen Telekom gibt es aber bislang nicht.

Dennoch hat das Unternehmen in den letzten Wochen viel Wirbel verursacht. Denn die deutsche Telekom möchte zukünftig eine Internetdrosselung für Festnetzkunden vornehmen. Das bedeutet: Erreicht ein Kunde ein bestimmtes Datenvolumen im Monat, wird die Surfgeschwindigkeit gedrosselt. Damit wäre eine echte Flatrate passe. Schon beim Verkünden der Pläne, musste die deutsche Telekom erhebliche Kritik einstecken, was wiederum dazu führte, dass das Unternehmen den verursachten Schaden zu minimieren versuchte. Man stellte klar, dass es weiterhin echte Flatrates geben wird und außerdem wird es, laut Aussage des Konzernchefs Timotheus Höttges, in Zukunft immer mehr Menschen geben, die eine höhere Geschwindigkeit beim Surfen haben wollen. In dem Fall würde sich das monatliche Datenvolumen ohnehin erhöhen.

Doch die Schadensbegrenzung blieb recht erfolglos. Nicht nur, dass sich Verbraucher über die Drosselung ärgern, auch das zwei-Klassen-System, was die deutsche Telekom einführen möchte, stößt vielen Kunden sauer auf. Denn von der Drosselung ausgeschlossen sind kostenpflichtige Dienste des Unternehmens. Das möchte sich die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen nicht bieten lassen und will – nach Angaben des Magazin „Focus“ – die Pläne der deutschen Telekom verbieten lassen.

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Kategorie: Deutschland, News

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