Studie Greenpeace: Auch in teurer Markenkleidung für Kinder sind gefährliche Chemikalien enthalten

| 15. Januar 2014 | 0 Kommentare

Studie Greenpeace: Auch in teurer Markenbekleidung für Kinder sind gefährliche Schadstoffe enthalten

Hormone, Weichmacher und krebserregende Stoffe finden sich heute in Kleidungsstücken für Kinder. Die meisten Eltern glauben diese seien lediglich bei Billigklamotten zu finden und greifen daher tief in den Geldbeutel. Doch auch damit scheinen die Kleinsten nicht auf der sicheren Seite zu stehen, denn nach einer aktuellen Greenpeace-Studie finden sich gefährliche Chemiekalien auch in teuren Modemarken, wie Adidas und Burberry.

Einer Studie der Umweltschutzorganisation Greenpeace finden sich gefährliche Chemikalien auch häufig in Kinderbekleidung vieler internationaler Modemarken. 82 kleindungsstücke von 12 internationalen Modefirmen hat Greenpeace auf Schadstoffe hin untersucht. Bei gleich jeder getesteten Marke fanden sich Stoffe, wie Nonylphenolethoxylate (NPE), Weichmacher oder per-und polyfluorierte Chemikalien (PFC).

Einige dieser gefährlichen Chemikalien sind krebserregend oder aber wirken hormonell. So sind nicht nur billige Kleidungsstücke für Kinder, sondern auch teure Markenklamotten für Kids davon betroffen. Der kostspielige Badeanzug für Kinder von Burberry war hier genauso stark belastet wie der Badeanzug der Billig-Marke Primark. Der Kinderbadeanzug von Adidas zeigte sogar eine noch größere Verunreinigung in dieser Hinsicht. Einige geprüfte Kinderbekleidungsstücke wiesen zudem mehr Weichmacher auf, als die EU gestattet. Bei Bekleidung für die Kleinsten greifen diese strengen Regelungen aber auch nicht.

Kinderbekleidung ist häufig genauso stark belastet wie die Mode von Erwachsenen. Diese gefährlichen Chemiekalien können bei Kindern aber für einen weitaus größeren Schaden sorgen. Die aktuelle Studie der Umweltschützer zeigte, dass Eltern mit einem Kauf von Markenklamotten ihre Kinder nicht vor der Schadstoffbelastung schützen können. Auch besonders teure Kleidungsstücke können Gifte enthalten. Eltern sollten beim Einkauf besser auf Siegel, wie vom Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft IVN oder vom Global Organic Textile Standard GOTS achten. Teuer bedeutet hier anscheinend nicht frei von Schadstoffen. (Quelle: focus.de/akw)

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Bildquelle oben: Fotograf©Gabi Schoenemann/PIXELIO

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Kategorie: Gesundheit, News

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