Stressfaktor Lärm: Gerade der Straßenverkehr kann auf Dauer krank machen

| 30. April 2014 | 0 Kommentare

Stressfaktor Lärm: Gerade der Straßenverkehr kann auf Dauer krank machen

Lärm gibt es überall. Gerade der Straßenverkehr kann den Menschen aber auf Dauer krank machen. Wer hier ständig solchen Schallquellen ausgesetzt wird, sollte Schutzmaßnahmen treffen. Schon kleine Auszeiten in der freien Natur, fernab vom Straßenchaos, kann Wunder wirken.

Durch ständigen Lärm kann es zu einem erhöhten Blutdruck kommen. Dieser wiederum kann Schlaganfälle und Herzinfarkte auslösen. Schon der Dauerpegel, der lediglich so laut ist wie eine normale Unterhaltung, kann für die Gesundheit des Menschen problematisch werden. Stresshormone, wie Cortisol und Noradrenalin werden dann vom menschlichen Körper vermehrt produziert. Ein ständiger Anstieg dieser Hormone sorgt dann für den Bluthochdruck und lässt somit das Schlaganfall- und Herzinfarkt-Risiko ansteigen.

Zudem kann ständiger Lärm auch die wohlverdiente Nachtruhe enorm negativ beeinflussen. So schläft der Körper zwar, hören kann er aber dennoch und so kommt es auch in der Nacht zu Auschüttungen der Stresshormone. Schlafzimmer, die sich direkt an einer vielbefahrenen Straße befinden oder gar an den Bahngleisen beeinflussen somit auch die Schläfer in diesen Räumen durchaus negativ. Wobei Lärm nicht nur allein für körperliche Beschwerden sorgen kann, sondern auch die Psyche in Mitleidenschaft ziehen kann. Gereiztheit, Nervosität und Konzentrationsschwierigkeiten können hier die Folgen sein.

Grad der Belästigung wird unterschätzt

Großraumbüros werden immer beliebter. Dabei ist gerade in diesen Räumen der Lärmpegel ständig konstant hoch. Der Grad der Belästigung wird hier häufig unterschätzt. Durch stetigen Bürolärm kann die Leistung eines jeden Mitarbeiters um 5 bis 10 % sinken. Vor allem die Gespräche unter Kollegen gehören hier zum größten Störfaktor.

Durchaus hängt es aber auch immer davon ab, ob ein Geräusch krank macht, wie Betroffene den Pegel bewerten. Die eigene Musik auf voller Lautstärke empfindet der Mensch nicht als störend, während der Sound des Nachbarn schnell mal den Blutdruck in die Höhe schnellen lässt. Positiven Lärm gibt es aber trotzdem nicht. Lärm ist immer unerwünscht und belastet. Während Mütter mit dem Babygebrüll nichts negatives verbinden, findet der alleinstehende Nachbar dieses Geschrei als unerträglich. Lärm ist subjektiv zu betrachten und wird von jedem Menschen anders empfunden.  (Quelle: fr-online.de/Friederike Tinnappel)

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Kategorie: Gesundheit, News

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