Sterberisiko im Osten Deutschlands deutlich höher – Nachbarn im Westen leben besser

| 7. Januar 2014 | 0 Kommentare

Sterberisiko im Osten Deutschlands deutlich höher - Nachbarn im Westen leben besser

Im Westen lebt es sich besser als im Osten von Deutschland. Regionale Sterbedaten zeigen, dass die Einwohner im Osten häufiger an Zivilkrankheiten, wie Herzinfarkte oder Krebs sterben. Bürger in einem ganz bestimmten Bundesland leben besonders gefährlich.

Im Osten Deutschlands ist die Gefahr an Zivilkrankheiten, wie Krebs oder Herzleiden zu sterben besonders groß. Dies belegten jetzt neue Daten des Europäischen Statistikamtes Eurostat. Die Experten kamen zu schockierenden Unterschieden innerhalb Deutschlands.

In Deutschland ist gute Gesundheit äußerst ungleich verteilt. Am häufigsten sterben Bundesbürger aus Ostdeutschland an diversen Zivilkrankheiten. Trauriger Spitzenreiter ist hier Sachsen-Anhalt, in mehrfacher Hinsicht.

Aber die Sterberate in diesem Bundesland ist allegmein sehr hoch. In Sachsen-Anhalt kamen auf 100.000 Einwohner 1310 Todesfälle. Zu den fünf Bundesländern mit den höchsten Sterberaten gehören:

1. Sachsen-Anhalt

2. Sachsen

3. das Saarland

4. Thüringen

5. Mecklenburg-Vorpommern

Überwiegend Regionen aus dem Osten von Deutschland, trumpfen hier mit traurigen Ergebnissen auf. Lediglich das Saarland fällt hier aus der Rolle.

Vor allem die Überalterung der Bevölkerung ist dafür verantwortlich. Viele junge Leute haben seit dm Mauerfall den Osten Deutschlands verlassen und leben jetzt in den westlichen Bundesländern. Überwiegend ältere Generationen blieben in der Heimat.

Häufigste Todesursache: Herzinfarkt

Das hohe Alter ist dann wohl auch der Grund dafür, dass viele Menschen im Osten der Republik an einem Herzleiden sterben. Im untersuchten Zeitraum starben in Sachsen-Anhalt 609 Menschen nach einem Herzleiden. So viele, wie in keinem anderen Bundesland. Ähnlich sieht das Verhältnis bei Krebserkrankungen aus. Tumore sind hier die zweithäufigsten Todesursachen. Auch hier ist Sachsen-Anhalt wieder trauriger Spitzenreiter. 2010 kamen auf 100.000 Einwohner 354 tödlich verlaufende Krebserkrankungen. Zwischen Halle, Dessau und Magdeburg ist damit das Risiko um 50 Prozent höher an Krebs zu sterben als, z. B, in Baden-Württemberg. (Quelle:zeit.de)

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Bildquelle unten: Fotograf©Karl-Heinz Laube/PIXELIO

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Kategorie: Gesundheit, News

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