Statistische Bundesamt: Inflation nur geringfügig gestiegen

| 6. Januar 2014 | 0 Kommentare

Kaum zu glauben, aber günstigeres Tanken und Heizen hat dazu geführt, dass die deutsche Inflation „nur“ um 1,5 Prozent im vergangenen Jahr gestiegen ist. Dabei bekommen die meisten Autofahrer an deutschen Tankstellen Atemnot, wenn sie an der Kasse zahlen und in vielen deutschen Haushalten wird inzwischen auf Sparflamme geheizt, weil Wärme zu einem Luxusgut geworden ist.

Die Berechnung stammt vom statistischen Bundesamt, die jüngst ihre Statistik veröffentlichte. Auch wenn die Benzinpreise und auch Heizkosten für die meisten Deutschen gefühlte Rekordwerte erreicht haben, beweist das statistische Bundesamt mit ihrer Berechnung das Gegenteil. Im Jahr 2013 ist im Vergleich zum Vorjahr das schwarze Gold durch schwächelnde Weltkonjunktur im allgemeinen gesunken. Das dämpfte gleichzeitig die Inflationsrate für 2013 in Deutschland. Hingegen sind die Lebensmittelpreise im vergangenen Jahr um 3,7 Prozent gestiegen.

Weniger positiv fielen die Zahlen für das Staatsdefizit aus. Das statistische Bundesamt berechnete, dass innerhalb von neun Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum das Loch in der Staatskasse sich um etwa 5 Milliarden Euro vergrößert. Schuld an dem finanziellen Dilemmata soll die Sozialversicherung sein.

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Kategorie: Deutschland

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