Private Krankenversicherung wird trotz Unisex für Frauen nicht günstiger

| 14. Januar 2013 | 0 Kommentare

517656_web_R_by_Ronny Richert_pixelio.deSeit Januar werden Frauen und Männer gleichgestellt. Zumindest in Sachen Versicherung. Dass dabei Männer manchmal mehr zahlen müssen, war schon vor der Einführung der Unisex-Tarife klar. Doch eigentlich glaubte das weibliche Geschlecht auch daran, dass es für sie günstiger werden würde. Aber das ist nicht so – jedenfalls nicht bei privaten Krankenversicherungen.

Denn die Analysten von Morgen & Morgen fanden heraus, dass 30jährige Männer im Durchschnitt etwa 100 Euro mehr zahlen müssen, Frauen aber nicht wirklich weniger. Bisher war es nämlich so, dass Frauen wegen ihrem höheren Durchschnittsalter auch zugleich mehr für die Beiträge in Kauf nehmen mussten. Die Versicherungen haben aber nicht das Preisniveau an das männliche, sondern an das weibliche Geschlecht angepasst. So ergibt sich für Männer höhere, für Frauen aber nicht niedrigere Versicherungsbeiträge.

Doch es gibt auch etwas Gutes. Denn für alle Betroffenen haben sich gleichzeitig die Leistungen der privaten Krankenversicherungen nach oben angepasst. Zum Beispiel wurde das Vorsorgeangebot  und die Anzahl der Sitzungen für Psychotherapien erhöht.

Bildquelle: Ronny Richart/pixelio.de

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Kategorie: Finanzen, Wirtschaft

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