Nordkorea: Zwischen Wandel und Folter

| 17. Dezember 2012 | 0 Kommentare
Bildquelle: pixelio/thilo reiter

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Seit dem Tod des Diktators Kim Jong I. vor einem Jahr ist Nordkorea präsenter denn je. Sein Nachfolger , Kim Jong Un, ist seit dem Tod des Vaters an der Macht und zeigt sich ungewöhnlich offen gegenüber seinem Volk, aber auch gegenüber dem sonst so bedrohlichem Westen.

Jüngst konnte man ihn in einem Vergnügungspark, zusammen mit seiner hübschen Ehefrau volksnah und lächelnd sehen. Auch Beobachter berichten, dass viele Menschen inzwischen Fernseher und Mobiltelefone besitzen. Immerhin sind es etwa eine Millionen Mobilfunkgeräte, die in dem Land mit 23 Millionen Einwohnern, offiziell zugelassen sind. Auch Frauen mit recht feschem Haarschnitt und Privatpersonen, die über ein eigenes Fahrzeug verfügen, sieht man auf Nordkoreas Straßen.

Doch es gibt auch eine andere Seite, eine, die man nur ungern zeigt. Eine, in der Menschen in Internierungslagern landen, weil sie vor Hunger Leder essen, eine in der Menschen erschossen werden, weil das Abbild des Machtinhabers nicht genügend geehrt wurde. Das ist die andere Seite Nordkoreas. Dennoch glauben einige an einen anfänglichen und sehr leisen Wandel in einem Land, in dem man nicht einmal frei denken darf.

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Kategorie: Politik

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