Neue DNA-Analysen bestimmen in wenigen Stunden resistente Keime

| 2. Juni 2014 | 0 Kommentare

Neue DNA-Analyse bestimmen in wenigen Stunden resistente Keime

Gerade in Krankenhäusern geht es öfter einmal um Leben in Tod. Schnelles Handeln kann hier Menschenleben retten. Heute gibt es neue DNA-Analysen, die schon in 4 Stunden resistente Keime bestimmen können.

Die Kartusche aus Plastik ist gerade einmal so groß wie eine Zigarrenkiste. Diese soll aber fähig sein antibiotika-resistente Keime zu bestimmen und dass schon in wenigen Stunden. So kommen die Boxen in ein Analysegerät. Dort wird die DNA der Erreger kopiert und vervielfacht. Anschließend wird der Keimtyp und seine Widerstandsfähigkeit gegen Arzneimittel bestimmt. Dieses Mini-Labor benötigt lediglich 4 Stunden für seine Analyse. Mit der üblichen Methode nahm dies bisher bis zu 3 Tage in Anspruch.

Altbewerte Analyse benötigte bisher Tage

Die altbewerte Methode mit Petrischale, Nährboden, Wachsenassen und Begutachtung nahm bisher 3 Tage in Anspruch. Wertvolle Zeit, denn Mediziner müssen meist schnell wissen, ob ein Patient mit hochresistenten Bakterien zu kämpfen hat. Pro Jahr, schätzen Experten, auf eine sechsstellige Zahl der Betroffenen, die in deutschen Krankenhäusern von infiziert werden. Ca. 20.000 bis 40.000 Menschen sterben hingegen an diesen Infektionen. Wobei das Bundesgesundheitsministerium diese Zhl gerne einmal senkt und lediglich nur von 7.500 bis 15.000 Fällen spricht.

Rund 200 Analysen jährlich benötigt eine Intensivstation

Das neue Diagnose-Gerät ist allerdings auch nicht gnz billig. Bis zu 55.000 Euro kann dieses Mini-Labor kosten. Die Einwegkartuschen hingegen kosten zwischen 192,- Euro und 262,-Euro. Eine Intensivstation benötigt im Jahr etwa 200 Analysen.

Krankenkassen sind zwar durchaus interessiert daran, diese neue Technik einzuführen, allerdings nur wenn diese auch kostenneutral ist. Ein Tag auf der Intensivstation kostet eine Krankenversicherung ca. 2000 bis 2500 Euro. Mit schnelleren und gezielteren Behandlungen ließen sich diese Kosten aber durchaus senken. ( Quelle: onmeda.de/dpa/Isw)

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Kategorie: Gesundheit, News

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