Musik macht Ungeborene zwar nicht intelligenter, ist aber dennoch eine gute Altersvorsorge

| 31. März 2014 | 0 Kommentare

Musik macht Ungeborene zwar nicht intelligenter, ist aber dennoch eine gute Altersvorsorge

Es muss ncht zwingend klassische Musik von Mozart oder auch Bach sein, auch ACDC, Shakira und Co sind gut für das menschliche Gehirn. Schon bei Ungeborenen zeigt sich ein positiver Effekt, aber macht Musik unsere Kinder wirklich intelligenter?

Natürlich dürfen werdende Mütter ihren Ungeborenen klassische Musik näherbringen. Es muss aber nicht unbedingt Mozart, Bach und Beethoven sein, denn Föten sind hier keineswegs wählerisch. Es darf auch gerne ein bisschen Hip Hop, Rock-Musik oder eine andere Musikart sein. Jede Art von Musik wirkt sich positiv auf das Gehirn des Kindes aus, allerdings stimmt es nicht, dass Ungeborene durch das Hören von klassischer Musik schlauer werden. Hierbei handelt es sich schlichtweg um einen Mythos. Wobei die Intelligenz durch keine Musikart beo Föten gefördert werden kann.

Babys erkennen nach der Geburt eine Melodie wieder

Eine Studie zeigte jetzt, dass Babys nach der Geburt aber durchaus in der Lage sind eine Melodie wiederzuerkennen, die ihnen zuvor im Mutterleib regelmäßig vorgespielt wurde. Nachweislich sorgt Musik, aber auch das Musizieren in der Kindheit für positive Effekte im Gehirn. Diese sorgen für Folgen bis ins hohe Alter. Wer als Kind ein Instrument erlernt hat, kann auch noch als Senior von diesem Hobby profitieren, denn diese Menschen besitzen auch weiterhin ein gutes Gehör. Somit gibt es einen Zusammenhang zwischen Musik und Sprache.

Die Ausbildung des Gehirns beginnt bereits in der 8. Schwangerschaftswoche. Hören kann das Ungeborene ab dem 5. Monat. Ab dem 6. Monat hingegen vergrößern sich die Aviale, die für die Verarbeitung äußerer Reize wichtig sind. Schon jetzt lassen sich die Hirnaktivitäten bei einem Fötus messen. Im 7. Monat unterscheidet das kindliche Gehirn bereits Geräusche und sorgt für eindeutige Reaktionen, wenn es an diesen interessiert ist.

Neue Geräusche erwecken immer Interesse, auch schon im Mutterleib

Ein neues Geräusch erweckt auch beim Fötus Interesse. Kommt dieses allerdings häufiger zum Einsatz, wird auch dem Ungeborenen schnell langweilig und das Interesse lässt spürbar nach. Wird dem Ungeborenen hingegen eine Melodie regelmäßig vorgespielt, gehen die Neuronen im Gehirn einen nachweisliche Verbindung ein und es bildet sich eine sogenannte Gedächtnisspur.

Des bedeutet aber nicht, dass Mozart unweigerlich die Intelligenz des Ungeborenen fördert. Die Gedächtnisspuren können nicht nachweisen, dass diese Kinder später schneller und besser lernen. Noch nicht einmal eine Vorliebe lässt sich so entwickeln. Es ist lediglich sicher, dass Kinder nach der Geburt auf zuvor gehörte Melodien spezifischer Art reagieren. Durchaus halten es die Experten für möglich, dass Säuglinge aufgrund der bereits vorhandenen Gedächtnisspuren im Gehirn leichter mit den neuen Informationen in ihrer neuen Umgebung umgehen können. Jedes Neugeborene leistet aber in den ersten Monaten und Jahren des Lebens etwas Großes. Schon im Alter von einem halben Jahr sind Babys in der Lage eigene Laute von sich zugeben. Bis zu einem Alter von 3 Jahren können Klienkinder meist schon ganze Sätze sprechen. Gerade Regelabweichungen zu erkennen, ist beim Erlernen einer Sprache ungemein wichtig. Fehler erkennen Kinder hier aber nicht nur in der Sprache, sondern auch in der Musik.

Positive Effekte durch Musizieren

Kinder, die ein Musikinstrument erlenen, profitieren ungemein von dieser Freizeitbeschäftigung. Regelmäßiges Üben trainiert das Gedächtnis, die Konzentration und die Disziplin. Zudem erhöht sich die soziale Kompetenz enorm. Aber nicht nur das Musizieren, auch das Musik hören, hat eine positive Auswirkung auf Kinder und Erwachsene. So verändert sich der Blutdruck, die Atemfrequenz, die Muskelspannung und auch der Hormonhaushalt. Ruhige, sanfte Musik verringert die Ausschüttung von Stresshormonen und sorgt für Entspannung. Musik hören, kann sogar Schmerzen lindern und wird daher bei einigen Therapieformen unterstützend eingesetzt. Wobei musizierende Kinder noch im Rentenalter von ihrem damaligen Hobby zehren können, denn bis ins hohe Alter hören diese Menschen nachweislich besser. (Quelle: morgenpost.de/Jan Schapira)

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Kategorie: Gesundheit, News

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