Morbus Parkinson nicht heilbar – Symptome lassen sich aber heute lindern

| 12. April 2015 | 0 Kommentare
Morbus Parkinson nicht heilbar - Symptome lassen sich aber heute lindern

Morbus Parkinson nicht heilbar – Symptome lassen sich aber heute lindern

Morbus Parkinson zählt neben Alzheimer zu den zweithäufigsten neurogenerativen Krankheiten in Deutschland. Weltweit kämpfen Millionen Menschen mit dieser Erkrankung. Parkinson ist nicht heilbar. Die Symptome lassen sich aber abschwächen. Wichtig ist hier, dass es so früh wie möglich zu einer entsprechenden Diagnose kommt.

Parkinson noch immer nicht heilbar

Rund 4 Millionen Menschen auf der Welt kämpfen mit der neurogenerativen Krankheit Morbus Parkinson. Allein in Deutschand sind 400.000 Patienten von dieser unheilbaren Erkrankung betroffen. Trotz aller medizinischer Forschungen ist Parkinson immer noch nicht heilbar. Lediglich eine Linderung der Symptome ist möglich. Bedeutend ist hier allerdings, dass die Erkrankung früh entdeckt wird.

Erste Symptome können 2 Jahrzehnte zuvor auftreten

Bereits 10 bis 20 Jahre vor dem Ausbruch von Parkinson können sich erste Symptome zeigen. Diese können zwar nicht garantiert belegen, dass die Krankheit in den nächsten Jahren ausbricht, dennoch helfen diese Anzeichen der Forschung, mehr über diese Krankheit herauszufinden. Bisher gibt es keine Arzneien, die einen Ausbruch von Parkinson verhindern können.

Erste Anzeichen von Parkinson

Frühe Symptome von Parkinson können Potenzprobleme, andauernde Verdauungsstörungen, Gedächtnisschwächen, Schwindelgefühl, Schlafprobleme oder eine Verschlechterung des Riechvermögens sein. Da diese Anzeichen bei vielen Krankheiten auftreten können, lässt sich allein mit diesen Symptomen keine zuverlässige Diagnose stellen. Anders sieht es bei den darauffolgenden Beschwerden aus. Kommt es zu langsameren Handlungs-und Bewegungsabläufen, Schmerzen oder Verspannungen am Bewegungsapparat, Gleichgewichtsstörungen, Zittern an einer Körperhälfte oder zu einem Masken-ähnliches Gesicht handelt es sich allzu oft um Parkinson.

Schlechte Träume und schreien im Schlaf

Auch Gewaltträume mit ausgeprägter, motorischer Aktivität samt Schreiattacken weisen auf Morbus Parkinson hin. Betroffene schlagen im Schlaf um sich, treten und schreien während der REM-Schlafphase. Häufig kommt es zu Fremd- und Selbstverletzungen. Menschen, die diese Anzeichen zeigten, erkrankten oftmals in den nächsten 10 bis 20 Jahren an dieser unheilbaren Krankheit.

Bewegung gegen Parkinson

Nur selten kommt es vor, dass ein Mensch vor seinem 40. Geburtstag an Parkinson erkrankt. Oft handelt es um Betroffene zwischen 50 und 70 Jahren. In einem bestimmten Teil des Gehirns sterben dann wichtige Nervenzellen ab. Der Botenstoff Dopamin kann dann nur noch unzureichend weitergeleitet werden. Gerade Dopamin ist aber wichtig für die geistigen und körperlichen Mechanismen. Experten vermuten, dass die Ursache unter anderem mit einer verstärkten Belastung von Pestiziden und Schwermetallen in Zusammenhang steht. Zudem wird vermutet, dass Parkinson vererbt werden kann. Des Weiteren hat eine Studie gezeigt, dass 6-stündige moderate Bewegungen pro Woche, dass Parkinson-Risiko um 45 % senken können.

Parkinson Symptome behandelbar

Ärzte sind in der Lage die Parkinson Symptome abzuschwächen. Eine individuelle Behandlung ist dafür nötig, die nicht nur allein die Hauptsymptome im Blickfeld hat. Je früher Morbus Parkinson erkannt wird, desto besser für den Betroffenen. In einem Zeitraum von 8 Jahren verliert ein Parkinson Patient ca. 6,5 Monate Lebenszeit. (Quelle: n-tv.de)

635185_web_R_by_uschi dreiucker_pixelio.deFoto oben: Dieter Schütz/Pixelio.de

Foto unten: Uschi Dreiucker/Pixelio.de

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Kategorie: Gesundheit, News

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