Millionen Schmerzpatienten werden nicht bestmöglich behandelt

| 23. März 2015 | 0 Kommentare
Millionen Menschen mit chronischen Schmerzen werden nicht bestmöglich behandelt

Millionen Menschen mit chronischen Schmerzen werden nicht bestmöglich behandelt

Über 2,8 Millionen Patienten kämpfeen mit dauerhaften Schmerzen, wie Rückenleiden oder Kopfschmerzen. Vor allem bei chronischen Qualen ist kompetente Hilfe gefragt. Aber, wie sieht eine solche bei Schmerzpatienten eigentlich genau aus? Die Meinungen der Mediziner könnten unterschiedlicher nicht sein. Durchaus spielt aber auch hier mal wieder, dass liebe Geld eine entscheidende Rolle.

Rund 2,8 Millionen Menschen kämpfen mit starken, chronischen Schmerzen. Die meisten Betroffenen werden hier aber nicht bestmöglich behandelt, sagen Fachmediziner.

Bestmögliche Behandlung von Schmerzpatienten

Die Ärzteschaftet streitet sich darüber, wie eine optimale Versorgung von Patienten mit Dauerqualen auszusehen hat. Natürlich geht es auch hier unter anderem, um dass liebe Geld. Viel zu viele Menschen quälen sich heute mit Dauerschmerzen. Wobei dauerhafte Leiden irgendwann einen jeden Betroffenen verzweifeln lassen.

Exakt 2.814.109 Menschen litten zuletzt an starken, chronischen Qualen. Dies belegten Daten aus dem Bundesversicherungsamt, die Zwecks Finanzausgleich zwischen den Krankenversicherungenerhoben wurden.

Bei der Versorgung von Schmerzpatienten finden sich heute große Lücken, trotz 1102 ambulant tätiger Schmerzmediziner. Nur jeder achte Patient wird hier bestmöglich therapiert. Dies kann zum einen damit zusammenhängen, dass  ein Schmerzarzt pro Quartal nur 300 Patienten dieser Art versorgen darf. Somit können die spezialisierten Mediziner nur ingesamt 330.600 Patienten in einem Vierteljahr optimale versorgen.

KBV weist Vorwurf zurück

Diesen Vorwurf weist die KBV allerdings zurück. Schließlich kann eine schmerztherapeutische Behandlung auch von anderen Fachärzten geleistet werden, denn gerade die Versorgung von Schmerzpatienten gehöre zu den Grundkenntnissen vieler Fachgebiete. Somit könnten Menschen mit chronischen Schmerzen auch einen anderen Spezialisten zu Rate ziehen und sich von diesem bestmöglich versorgen lassen.

Hinter dem Zoff der Mediziner, versteckt sich aber auch die Forerung nach mehr Geld. Schmerzärzte wollen ein höheres Ärztehonorar für die Behandlung von Patienten mit chronischen Schmerzen. Noch, agieren die Versicherungen dagegen. Wobei auch hier die Leidtragenden die Patienten selbst sind. Viele Schmerzpatienten tingeln seit Jahren von einem Spezialisten zum Nächsten, um ihre Qualen zu lindern.  (Quelle: Schwarzwälderbote.de/dpa)

DruckFoto oben: Pixelio.de/Uta Herbert

Foto unten: Pixelio.de/Bschip

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Kategorie: Gesundheit, News

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