Kleiner Hoffnungschimmer: Laserstrahlen sollen Wachkoma-Patienten zu mehr Bewusstsein verhelfen

| 14. Dezember 2013 | 0 Kommentare

Kleiner Hoffnungsschimmer: Laserstrahlen sollen Wachkoma-Patienten zu mehr Bewusstsein verhelfen

Es ist zwar nur ein kleiner Hoffnungsschimmer am Horizont, aber dennoch für viele Angehörige und Patienten vielleicht die einzige Chance, um wieder ein wenig miteinander kommunizieren zu können. Mit Hilfe von Laserstrahlen wollen Ärzte jetzt Wachkoma-Patienten zu mehr Bewusstsein verhelfen.

Eine erste Studie bei der Wachkoma-Patienten durch die Hirnschale mit einem Nah-Infrarotlaser stimuliert wurden, gibt es bereits. Es ist ein kleiner Hoffnungsschimmer für Patienten und ihre Angehörigen. Wobei es hier lediglich um eine Zustandsverbesserung geht, nicht aber um eine Heilung. Die meisten Koma-Patienten verfügten nach der Laser-Behandlung über längere Wachphasen und auch der Augenkontakt konnte längere Zeit bestehen bleiben. dennoch ändert diese neue Behandlungsmethode nichts an der maximalen Pflegebedürftigkeit und der Immobilität.

Wachkoma-Patienten besitzen stets noch intakte Hirnstamm-Reflexe. Die Augen sind geöffnet und die Patienten verfügen über einen Schlaf-und Wachrhythmus. Einiger dieser Patienten können zudem in ihren Wachphasen noch einfache Anweisungen befolgen, wie die Zunge herausstrecken oder Augen oder Hand bewegen.

Nah-Infrarotlaser-Verfahren an Schlaganfall-Patienten getestet

In den USA wurde das Nah-Infrarotlaser-Verfahren bereits erfolgreich an Schlaganfall-Patienten getestet. Das gebündelte Licht dringt somit durch  die Hirnschale und regt die Energieproduktion der Nervenzellen im Stirnhirn an. Des ist für die Bewusstseinsbildung enorm wichtig. So befindet sich dieses Verfahren zwar noch in den Kinderschuhen, dennoch ist ein Hoffnungsschimmer. Betroffene und Angehörige hätten wieder die Chance miteinander zu kommunizieren. Zwar im geringen Maße, aber immer hin. Unter Umständen wäre es sogra möglich, den Wachkoma-Patienten zu fragen, wie es in Zukunft mit ihm weitergehen soll.

Inzwischen wissen Ärzte, dass es bei einem schweren Schädel-Hirn-Traumata nicht nur Schwarz und Weiß gibt. Zig Grautöne liegen dazwischen. Weitere Untersuchungen und Test werden werden in der Zukunft zeigen, ob sich mit dieser Laser-Behandlung wirklich etwas zum Besseren verändern lässt. Den Wachkoma-Patienten und den Angehörigen wäre es zu wünschen. Quelle: Online Focus/dpa

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Kategorie: Gesundheit, News

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