Immer mehr Arbeitnehmer in Deutschland haben einen Nebenjob

| 5. Februar 2014 | 0 Kommentare

Immer mehr Arbeitnehmer in Deutschland haben einen Nebenjob

Laut der „Saarbrücker Zeitung“ besitzen immer mehr Arbeitnehmer einem Nebenjob. Demnach gehen zwei Millionen deutsche Arbeitnehmer einem Zweitjob nach. Auf zehn Jahre hochgerechnet, hat sich damit die Zahl der Zweitjobler verdoppelt. Aus politischen Kreisen ist der Bericht erneut Anlass, um über den Mindestlohn zu diskutieren. Eine weitere Frage die sich stellt: Macht Arbeit inzwischen krank? Das Ergebnis der DAK-Studie deutet darauf hin. Denn immer mehr Arbeitnehmer sind aus psychischen Gründen krank.

Die „Saarbrücker Zeitung“ beruht sich bei ihren Zahlen auf einer Stellungsnahme der Bundesregierung, die auf eine Anfrage der grünen Arbeitsmarktexpertin Brigitte Pothmer folgte. Demnach besitzen 2,6 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland einen Nebenjob. Umgerechnet ist das jeder elfte Bundesbürger. Im Vergleich musste 2003 nur jeder 23. Arbeitnehmer einem Zweitjob nachgehen. Zwar werden voraussichtlich fünf Millionen deutsche Arbeitnehmer vom Gesetz der neuen Koalition profitieren, und einen Mindestlohn von 8,50 Euro erhalten. Doch der Arbeitsmarktexpertin reicht das nicht aus. Sie fordert auch für Minijobs einen Mindestlohn von 8,50 Euro.

Inwieweit der Mindestlohn die Arbeitnehmer entlasten wird, zeigt sich womöglich erst in der Praxis. Doch inzwischen deutet die Mehrbelastung durch Nebenjobs und späteren Renteneintritt daraufhin, dass die Gesundheit der arbeitenden Bundesbürger angeschlagen ist. Denn eine Studie der Gesundheitskasse DAK zeigt, dass die Zahl der Krankmeldungen wegen psychischen Erkrankungen erneut angestiegen ist.

Bildquelle: Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM)/pixelio.de

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Kategorie: Deutschland, News

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