Im Labyrinth der Riester Rente ist das Ziel nur schwer zu finden

| 6. Dezember 2012 | 0 Kommentare

Bildquelle: pixelio/Thorben Wengert

In den vergangenen Jahren wurde es still um die Riester Rente. Man hatte sich abgefunden damit – irgendwie. Nun aber flammt neue Kritik auf. Besonders die Anbieter der Riester-Rente Verträge müssen sich von vielen Seiten einiges anhören. Zu komplex, zu verwirrend und geringfügig ertragreich soll die Alternativrente sein.

Deshalb würden nach Angaben einer Antwort der Bundesregierung an die Linken zu wenige Bundesbürger, die einen Riesterspar-Vertrag besitzen, die gesetzliche Förderung beantragen. Von den etwa 13 Millionen Verträgen besitzen nur 9,6 Millionen Sparer die Zulage. Dazu kommt, dass nur 5,6 Millionen Riesterer die volle Förderung erhalten. Laut Verbraucherzentrale Baden-Württemberg seien die Verträge viel zu komplex und ein Durchblick wäre nicht gewährleistet. Aus diesem Grund handelt nun die Bundesregierung und möchte, dass Verträge der Riester-Rente einheitlicher werden. Darin soll zugleich ersichtlich sein, wie hoch die Rente nach der Ansparphase sein wird.

Doch damit eröffnet sich ein weiteres Manko. Denn nach einer neusten Studie der Analysten von Morgen & Morgen unterscheiden sich die Rentenerträge bis zu 100 Prozent voneinander. Eins jedoch ist sicher: die Riester-Rente wird bleiben, denn die Kassen der gesetzlichen Rentenversicherung ist schon lange leer.

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Kategorie: News

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