Todkranke HundeHunden helfen heute bei der Krebsforschung

| 3. Juni 2013 | 0 Kommentare

Todkranke Hunde helfen: Tumore bei Hunden helfen heute bei der Krebsforschung

Hunde mit Tumoren  helfen heute bei der Krebsforschung. Die Hunde werden wie Menschen behandelt. Immer mehr Krebsmediziner setzen heute vermehrt auf Hunde in der Forschung. Mit Hilfe von krebserkrankten Haustieren, die wie menschliche Patienten behandelt werden, entwickeln die Experten inzwischen neue Therapien für den besten Freund des Menschen, wobei davon auch der Mensch selbst profitieren kann.

Es sind bereits Erfolge verbuchbar, denn ein Schmerzmittel, welches bereits an krebskranken Hunden getestet wurde, befindet sich nun in den klinischen Versuchen mit Menschen. Zudem hat aich auch eine  experimentelle Behandlung von Gehirntumoren , welche bei den Hunden bereits Erfolge zweigte, bewährt, so dass Ärzte bei der Behandlung von Tumoren bei Menschen neue Hoffnung schöpfen. So wird dieses Behandlungsmethode inziwischen bei Patienten mit Glioblastom eingesetzt. Hierbei handelt es sich um einen besonders schweren Fall von Hirntumor.

Oft ist die Krebsform bei Hund und Mensch gleich

Ca. 25 Prozent aller Hunde erkranken im Laufe ihres Lebens an Krebs, hierbei handelt es sich häufig um die gleichen Formen der Tumorkrankheit, wie bei einem Menschen. So entwickeln auch diese Vierbeiner Krebserkrankungen sehr spontan. Die Arbeit der Forscher wurde, aber auch durch die Entschlüsselung des Erbguts des Hundes ungemein erleichtert. So lässt sich mit den genetischen Daten feststellen, ob eine Krebsform bei Hund und Mensch identisch ist. In vielen Fällen ist dem so, die Genetik und Molekularbiologie gleicht sich, so dass Mensch und die Tier oft auf die gleichen Therapien ansprechen.

Neue Hoffnung für Mensch und Tier

Zurzeit testen Forscher Krebstherapien gegen Leiden, die bei Hunden sehr häufig vorkommen, verschiedene Formen von Lymphkrebs und Knochensarkom. Krebs schreitet bei Hunden außerdem sehr viel schneller voran, so dass die Wirksamkeit einer Behandlung sich viel schneller feststellen lässt. 5 Hundejahre entsprechen in der Krebsforschung einem Menschenjahr. Überlebt ein Hund also, Dank einer neuen Therapieform, ein Jahr länger, so bedeutet dies für einen Menschen eventuell fünf weitere Jahre auf Erden.

Da es sich stets bei der Forschung um todkranke Hunde handelt, die mit neuen Therapieformen behandelt werden, handelt es sich hierbei auch nicht um unnütze Tierquälerei, denn unter Umständen kann der beste Freund des Menschen so gerettet werden, wobei auch der krebskranke Mensch von diesem neuen Wissenschaftszweig profitiert. Eventuell findet sich so eine Behandlungsmethode die sowohl den Hund, als auch den Menschen retten kann.

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Foto oben: pixelio.de/Hannelore Luis

Foto unten: pixelio.de/Alexandra.H

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Kategorie: Gesundheit, News

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