Gesundheit: Pharmakonzern erforscht erfolgreich einen helfenden Impfstoff gegen Malaria

| 8. Oktober 2013 | 0 Kommentare

Gesundheit: Pharmakonzern erforscht erfolgreich einen helfenden Impfstoff gegen Malaria

Eine Pharmafirma aus Britannien macht Millionen von Menschen Hoffnung, denn sie will einen Impfstoff zur Zulassung anmelden, der gegen Malaria helfen wird. Drei Jahrzehnte dauerte die Entwicklungzeit, nun ist es aber endlich soweit, der erste Impfstoff gegen die gefährliche Tropenkrankheit Malaria soll bald auf den Markt kommen. Hunderttausende Kinder könnten mit dieser Schutzimpfung gerettet werden.

 

Die Tropenkrankheit, Malaria, beginnt in den meisten Fällen mit einem Moskitostich. Die ersten Anzeichen für diese gefährliche Krankheit sind hingegen meist Schüttelfrost, Durchfall und Gliederschmerzen. Mehr als 600.000 Menschen stecken sich jährlich mit Malaria an, für die meisten Infizierten endet die Tropenkrankheit mit dem Tod. Vor allem Kinder bis 5 Jahre sind hier die Opfer.

Nun gibt es aber Hoffnung im Kampf gegen diese gefährliche Erkrankung. Dem britische Pharma-Konzern Glaxo Smith Kleine ist es anscheinend gelungen einen Impftstoff gegen Malaria zu entwickeln, noch im kommenden Jahr soll die Genehmigung für dieses erste Serum seiner Art eingeholt werden. Rund 30 Jahre hat das Unternehmen an der Entwicklung des Impfstoffes RTS,S gearbeitet. Die Wirksamkeit in den letzten Tests war sehr viel versprechend. Rund 15.000 Kinder in 7 afrikanischen Ländern wurde der neue Impftstoff gegen Malaria verabreicht, die Zahl der Malaria-Erkrankungen ist anschließend fast um die Hälfte gesunken.

Die neue Waffe gegen Malaria

Sollte die Genehmigung positiv ausfallen, könnte der erste Impfstoff gegen Malaria bereits im Jahr 2015 zum Einsatz kommen. So handelt es sich hierbei zwar nicht um ein Allheilmittel, dennoch kann dieser Impfstoff eine wichtige Waffe im Kampf gegen diese lebensgefährliche Tropenkrankheit sein. Viele Menschen könnten gerettet werden und vor allem die Kinder in den afrikanischen Ländern besäßen eine höhere Überlebenschance.

Die Entwicklung solcher neuen Impfstoffe ist nach, wie vor enorm kostspielig. Auch das Unternehmen, GSK, hat bisher 257 Millionen Euro investiert, weitere Kosten in Millionenhöhe werden folgen. Unterstützt wurde dieses Projekt vom Microsoft-Gründer Bill Gates, wobei das Pharma-Unternehmen aber immer wieder betonte, an diesem ersten Impfstoff nicht viel Geld verdienen zu wollen. Schließlich hilft es niemandem eine teure Schutzimpfung gegen Malaria auf den Markt zu bringen, welches sich anschließend in Afrika kein Mensch leisten kann.

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Foto oben: pixelio.de/Hans Baulig

Foto unten: pixelio.de/Peashooter

Eine Pharmafirma aus Britannien macht Millionen von Menschen Hoffnung, denn sie will einen Impfstoff zur Zulassung anmelden, der gegen Malaria helfen wird.

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Kategorie: Gesundheit, News

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