Gefährlicher Keimbefall auf der Kinderintensiv in der Uniklinik Münster – ein Frühchen bereits schwer erkrankt

| 14. Juni 2013 | 0 Kommentare

Gefährlicher Keimbefall auf der Kinderintensiv in der Uniklinik Münster - Ein Frühchen bereits schwer erkrankt

Ein Frühgeborenes befindet sich zurzeit auf der Kinderintensivstation in der Uniklinik Münster in einem sehr kritischen Zustand. Die Stadion kämpft mit einem Befall von Serratien-Keimen, welche vor allem sehr gefährlich für immungeschwächte Menschen werden können. Die Kinderintensiv in Münster wurde aus diesem Grund vorrübergehend geschlossen, nur dringende Notfälle werden hier zurzeit noch aufgenommen.

Insgesamt 10 kleine Patienten sind im Moment auf der Kinderintensivstation der Uniklinik Münster an Darmkeimen erkrankt. Eines der kranken Kinder hatte bereits einen schweren Start ins Leben, denn hierbei handelt es sich um ein Frühgeborenes. Der Zustand des Säuglings ist bisher kritisch, Ärzte, Famile und natürlich auch die Eltern hoffen, dass sich auch hier noch alles zum Guten wendet.

In der Uniklinik Münster sind sogenannte Serratien-Keime entdeckt worden. Diese Bakterien sind für gesunde Menschen meist völlig harmlos, während es bei immungeschwächten Patienten schnell zu einer gefährlichen Infektion kommen kann. Dennoch gibt es auch für das erkrankte Frühchen in Münster Hoffenung, denn diese Erkrankung lässt sich in der Regel sehr gut mit Antibiotika behandeln. In der Vergangenheit kam es bereits häufiger zu einem Keimbefall in diversen Kliniken, mehrere Säuglinge sind bereits daran verstorben. In Münster tut man alles, damit es hier nicht so weit kommt.

Hygienevorschriften in Münster wurden bereits verstärkt

Nach Angaben der Uniklinik Münster wurde die Ausbreitung dieses Darmkeims durch eine übliche Hygiene-Untersuchung festgestellt. Damit die Serratien-Keime sich nicht noch weiter ausbreiten können, hat die Kinderintensiv in Münster nun ihre Hygiene-Vorschriften noch einmal verschärft. Zudem wurden die Kinder, die sich bereits mit dieser Infektion angesteckt haben, in andere Räumlichkeiten verlegt. Des Weiteren werden auf der Station in Münster nur noch dringende Notfälle aufgenommen, wobei auch operative Eingriffe erst einmal verschoben wurden.

Die getroffenen Maßnahmen sollen, aber keine Krisensituation darstellen, dies betonte der Klinik-Sprecher heute ausdrücklich. Hierbei handle es sich lediglich um Vorsichtsmaßnahmen, damit die Serratien-Keime sich nicht weiter ausbreiten und es zu keinen weiteren Erkrankungen kommen kann. Es sei bisher keine weitere Gefährdung von kleinen Patienten oder anderen immungeschwächten Menschen erkennbar, so dass die Inefktion unter Umständen bereits im Keim erstickt wurde.

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Foto oben: pixelio.de/Helene Souza

Foto unten: pixelio.de/ S. Hofschlaeger

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Kategorie: Gesundheit, News

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