Gefährliche Hundebisse: Jeden Tag sterben 160 Menschen an Tollwut

| 20. April 2015 | 0 Kommentare
Gefährliche Hundebisse: Jeden Tag sterben 160 Menschen an Tollwut

Gefährliche Hundebisse: Jeden Tag sterben 160 Menschen an Tollwut

Weltweit sterben jährlich Zehntausende von Menschen an Tollwut. Dies konnt jetzt eine neue Studie belegen. Würden die Behörden an Ort und Stelle zu einem einfachen Mittel greifen, wären sämtliche Tollwut-Todesfälle vermeidbar. In den meisten Industrieländern ist diese gefährliche Viruserkrankung bereits ausgerottet.

Einer aktuellen Studie zufolge, sterben am Tag ca. 160 Menschen an Tollwut. Die gefährliche Virenerkrankung tötet somit jährlich etwa 59.000 Menschen. Oftmals handelt es sich um Einwohner aus armen Ländern, wie Afrika und Asien. Massenimpfungen von Hunden könnten dieses Sterben ganz einfach verhindern.

Ein Drittel aller Tollwut-Opfer stammt aus Indien

Von 59.000 Todesopfern stammen 60 % aus Indien. 30 % hingegen stecken sich in Afrika mit Tollwut an und bezahlen dies mit ihrem Leben. Mit 20.800 Todesopfern steht Indien ganz oben auf der Liste der Tollwut-Infektionen. Das liegt aber hauptsächlich an der hohen Bevölkerungszahl in diesem armen Land. Rechnet man diese Zahl auf die Bevölkerung um, sterben weitaus mehr Menschen in Afrika an dieser tückischen Krankheit. Vor allem im Süden der Sahara.

Die Lösung ist einfach: Hunde impfen

Nach der Einführung der Impfprogramme für Hunde in den USA, ist dort die Zahl der Tollwutopfer rasant gesunken. In ganz Amerika sterben jährlich jetzt weniger als 200 Menschen an Tollwut. Die meisten stammen hier aus Haiti. Die wirtschaftlichen Folgen dieser Krankheit weltweit belaufen sich auf rund 8,1 Millionen Euro. Wobei 99 % der Ansteckungen durch Hundebisse stets mit dem Tod enden.

Massenimpfungen von Hunden können hier die Krankheit leicht eindämmen. In den meisten Industrieländern finden sich nur noch vereinzelt Fälle von Tollwut beim Menschen. Hier muss einfach Geld investiert werden, um die Zahl der Tollwutopfer zu senken.  Gerade hier liegt aber in den armen Ländern der Hund begraben.

Tollwut endet meist immer tödlich

Tollwut ist eine Viruserkrankung, die schnell fortschreitet und das Zentralnervensystem betrifft. Tierbisse übertragen den Errerger auf den Menschen. Die einzige, erfolgsversprechende Therapie bei einer Ansteckung ist eine sofortige Impfung und Behandlung mit bestimmten Antikörpern. Liegt eine Tollwut-Infektion vor, ist diese nach den ersten Anzeichen aber nur schwer zu erkennen, denn Fieber, Übelkeit, Erbrechen und Kopfweh können auch bei anderen Erkrankungen auftreten. Erstsymptome sind hier außerdem Angst und Unruhe. Kommt es außerdem zu Schmerzen, Juckreiz und Empfindungsstörungen an der Bissstelle, kann man schon fast sicher sein, dass es sich hier um Tollwut handelt. (Quelle: apotheken-umschau.de)

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Foto oben: Gabi Stein/Pixelio.de

Foto unten: Soja 31/Pixelio.de

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Kategorie: Gesundheit, News

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