Geburtenrate in Deutschland weiter rückläufig

| 18. Dezember 2012 | 0 Kommentare
Bildquelle:pixelio.de/JMG

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Kinder bekommen ist in Deutschland unattraktiv geworden. Zu diesem Ergebnis kommt die jüngste Untersuchung des Bundesinstitutes für Bevölkerungsforschung. Besonders beruflich qualifizierte Frauen besitzen häufig keinen ausgeprägten Kinderwunsch. Grund dafür ist aber nicht unbedingt die wirtschaftliche Veränderung im eigenen Haushalt, vielmehr sind es Ängste, die bei beruflich qualifizierten Frauen den Wunsch auf ein eigenes Kind verringern. Immerhin sind es 63 Prozent der weiblichen Wesen in Westdeutschland, die befürchten, dass das Kleinkind unter der Beruflichkeit der Mutter leiden könnte. In den neuen Bundesländern sieht es ein wenig anders aus. Dort sind es vergleichsweise lediglich 36 Prozent, die diese Ängste teilen.

Aber auch das Gesellschaftsdenken hat sich massiv gewandelt. Nur noch 45 Prozent der kinderlosen Männer und Frauen sind der Ansicht, dass Kinder das absolute Glück bedeuten. Zu sehen ist das an den sinkenden Geburtsraten. Waren es Mitte der 60er noch etwa 900.000 Kindern, die das Licht der Welt erblickten, sind es heute nur noch 680.000. Tendenz weiter sinkend.

Kategorie: News

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