Bundesgesundheitsminister Gröhe hat große Pläne: Mehr Landärzte und kürze Wartezeiten beim Facharzt

| 6. Januar 2014 | 0 Kommentare

Bundesgesundheitsminister Gröhe hat große Pläne: Mehr landärzte und kürzere Wartezeiten beim Facharzt

Der neue Bundesgesundheitsminister der CDU Hermann Gröhe hat große Pläne. Er will die ärztliche Versorgung spürbar verbessern. Gesetzliche Krankenversicherte sollen nicht mehr solange auf einen Termin beim Facharzt warten müssen. Grund dafür, immer häufiger müssen Gesetzlich Versicherte länger auf einen Arzttermin warten, als Privatpatienten.

Gröhe sagte, dass die Koalition vereinbart habe, dass in der Zukunft von überlangen Wartezeiten betroffene Kassenpatienten sich an eine Servicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung wenden können. Diese Stelle vermittelt dann entweder einen Arzttermin bei einem niedergelassenen Facharzt oder als Alternative eine ambulante Krankhausbehandlung. Die Parteien hatten im Koalitionsvertrag vereinbart, dass Kassenpatienten in Zukunft eine ambulante Behandlung in einem Krankenhaus in Anspruch nehmen können, wenn sie länger als 4 Wochen auf einen Termin beim Spezialisten warten müssten.

Zudem will Gröhe sich künftig in ländlichen Regionen um eine höhere Arztdichte bemühen. Er will mit den Wirtschaftsministern der Länder darüber reden, dass junge Leute, die sich vorab verpflichten eine Praxis in ländlichen Gebieten zu übernehmen, einen leichteren Zugang zum Studium erhalten. Diese Vorgehensweise könnte dann auch für diejenigen gelten, die ein freiwilliges soziales Jahr, z.B, im Rettungsdienst absolviert haben. Gröhe kann sich hier einen Notenbonus als Anreiz vorstellen.

Der Bundesgesundheitsminister hält eine Kritik am Deutschen Gesundheitssystem aber dennoch für unberechtigt. Alle Menschen in Deutschland erhalten nach wie vor, unabhängig von ihrer finanziellen Lage, eine gute Versorgung. Isgesamt sei das System gut, aber natürlich lässt sich auch hier immer noch etwas verbessern.

Zudem hält Gröhe eine weitere Zuwanderung zur Lösung des Pflegeproblems weiter für unerlässlich. Nur, weil es qualifizierte Zuwanderung gibt, kann die Pflege in Deutschland seit Jahren bestehen. Auch Pfleger aus Nicht-EU-Staaten kommen unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht. (Quelle:abendblatt.de/HA)

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Kategorie: Gesundheit, News

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