Arbeitslosigkeit macht krank: Sport hilft als Mittel zur Vorbeugung

| 4. Juni 2013 | 0 Kommentare

Arbeitslosigkeit macht krank: Sport hilft als Mittel zur Vorbeugung

Arbeitslosigkeit macht krank. Heute gibt es einfache Mittel und Wege zur Vorbeugung – mit das einfachste ist Sport. Struktur, Anerkennung, Geld – all das fehlt arbeitslosen Menschen meist und kann außerdem auch noch krank machen, denn dieser Stress führt allzu oft dazu, dass Arbeitssuchende ihre Gesundheit vernachlässigen. 

Wer plötzlich keine geregelten Arbeitszeiten mehr besitzt, weil er seinen Job verloren hat, gerät oft in eine schwere, persönliche Krise. Geldmangel ist da oft nur ein Problem von vielen, denn viel mehr macht den Arbeitslosen die fehlende Struktur zu schaffen. Vor allem Menschen, die jahrelang einem Beruf nachgegangen sind und plötzlich ohne einen Job dastehen, fallen meist in ein sehr tiefes Loch.

Arbeitslosigkeit ist für viele Menschen eine enorme Belastung, denn so mancher hat plötzlich das Gefühl nicht mehr dazu zu gehören und fühlt sich nur noch am Rande der Gesellschaft geduldet. Die Anerkennung und die Struktur, die eigentlich jeder Job so mit sich bringt, fehlen und einige Menschen neigen in dieser Stress-Situation dazu ihre Gesundheit völlig zu vernachlässigen. Somit drohen einige Arbeitssuchende in ihrer ohnehin schon prekären Lage zu erkranken, was die Lage natürlich nur noch verschlimmert.

Sport kann auch hier helfen, gesund zu bleiben

Natürlich ist eine plötzliche Arbeitslosigkeit schlimm, dennoch muss auch diese Situation nicht krank machen. Der erste Schritt ist hier, dass Arbeistssuchende sich dieser Gefahr erst einmal bewusst werden. Somit kann es enorm helfen, wenn Arbeitslose regelmäßig Sport treiben, denn so werden wieder neue soziale Kontakte geknüpft und gleichzeitig Stress abgebaut. Eine Anmeldung in einem Sportverein ist in der Regel nicht teuer und kann dazu beitragen, dass der Mensch gesund bleibt, auch ohne Job. Mit etwas trifft der Arbeitssuchende hier sogar einen neuen Bekannten, der eine Arbeit anzubieten hat, alles ist möglich. Sport kann in vielerei Hinsicht helfen, denn neben dem Stressabbau sorgt ein Sportverein auch für Ablenkung, so dass der Arbeissuchende auch auf andere Gedanken kommt.

Dieser rat hört sich eigentlich ganz einfach an, die Realität sieht aber, wie so oft, ganz anders aus, denn viele Arbeitssuchende sind stets damit beschäftigt, Bewerbungen zu verfassen und sich in diesem Bereich weiterzubilden, um endlich wieder eine bezahlte Aufgabe im Leben zu haben. Diese Vorgehensweise ist zwar lobenswert, kann aber krank machen, wenn Arbeitssuchende sich hier gesundheitlich völlig vernachlässigen. Soziale Kontakte, Stressabbau und ein wenig Entspannung können in einer solchen Lage enorm wichtig sein und unter Umständen sogar bei der Jobsuche hilfreich sein.

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Foto oben: pixelio.de/Dr.Klaus-Uwe Gerhardt

Foto unten: pixelio.de/Anton Porsche

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Kategorie: Gesundheit, News

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