Achtung: Mikroplastikfasern in Bier und Mineralwasser entdeckt

| 3. Juni 2014 | 0 Kommentare

Achtung: Mikroplastikfasern in Bier und Mineralwasser entdeckt

Für den NDR wurde ein Gutachten erstellt. Dabei kam heraus, dass sich in zahlreichen, bekannten Biersorten und Mineralwasser Mikroplastikfasern befanden. Bisher gibt es allerdings für Kunststofffasern noch keine Grenzwerte. Wobei betroffene Bier-Brauereien, wie Paulaner, Veltins und Krombacher dieser Aussage widersprechen. Sie wollen sogar rechtliche Schritte einleiten.

Sowohl Mineralwasser, als auch Bier sollen mit Mikroplastikfasern verunreinigt sein. Bei einer Untersuchung kam heraus, dass Discounter-Wasser, aber auch bekannte Biersorten mit winzig kleinen Kunstofffasern versehen sind. Diese sollen gesundheitsschädlich sein, denn Versuche an Muscheln haben gezeigt, dass diese Fasern vom Gewebe aufgenommen werden.

In diesem Fall sollen die Kunststofffasern von Fleece-Textilien stammen. Beim Waschen gelangen diese Teilchen über das Abwasser in die Umwelt und verteilen sich dann hier. Bei der Herstellung der Getränke können diese dann unbemerkt ins Bier und Mineralwasser gelangt sein. Im Bier wurden bis zu 78,8 Fasern pro Liter entdeckt. Im Mineralwasser waren es lediglich 7,3 Fasern pro Liter. Wobei es bisher leider noch keine Grenzwerte für Kunststofffasern gibt.

Brauereien wehren sich gegen diese Anschuldigungen

Sämtliche, betroffenen Brauereien sprechen sich gegen diese Anschuldigungen aus. Von den meisten bekannten Bier-Herstellern erhielten die Experten die Aussage, dass ihr Bier nicht verunreinigt sei. Wobei berühmte Brauereien, wie Paulaner, Krombacher, Veltins, Radeberger und Warsteiner gleich eigene Analysen durchführen ließen.

Alle getesteten Biere waren demnach frei von Mikroplastikfasern. Auch das untersuchte Brauwasser zeigte keinerlei Spuren von Kunststofffasern. Ähnliche Aussagen machten auch die Produzenten der betroffenen Mineralwasser.

Testmethode von NDR wird angezweifelt

Die Testmethode des NDR wird jetzt vom Brauer-Bund angezweifelt. Schließlich habe der Experte selbst zugegeben, dass es sich hierbei um eine sehr simple Methode gehandelt habe. So könnten die Fasern auch während der Analyse in die Getränke gelangt sein. Der Brauer-Bund überlegt jetzt sogar rechtliche Schritte gegen den NDR einzuleiten. ( Quelle: rp-online.de/ham)

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Kategorie: Gesundheit, News

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